Seit nunmehr fünf Jahren hat sich die Umwelt AG von Herrn Löscher den anfallenden Fundsachen am EGW gewidmet. Enorme Mengen an verlorener Kleidung und Schulmaterialien aus den Spinds fallen in kürzester Zeit  an. Nach wenigen Wochen sind die Fundkisten unter der Treppe am Haupteingang gefüllt. Wir leeren dann die Fundkisten aus und sortieren sie im Fundraum im Keller in die Regale ein. Auf Anfrage wird der Kellerraum geöffnet und Verlorenes kann gefunden werden. Leider haben angekündigte betreute Fundraumaktionen während des Schulunterrichts in den Pausen nur wenig Resonanz gehabt. Daher sind das Sommerfest und der Präsentationstag nach der Projektwoche ein willkommener Anlass, den Eltern und Schülern ein Flomarkt-Happening zu bieten. Dann werden gegen eine geringe Aufwandsentschädigung für einen guten Zweck das "Verlorene" angeboten. "Bestimmt haben Sie uns bei der netten Gelegenheit schon besucht."

Alle zwei Jahre wird der Fundraum komplett geleert und die Kleidung an bedürftige Kinder bei der TAFEL in Wörth gespendet. "Wir sind sehr dankbar für diesen Kontakt und freuen uns was Gutes mit dem Verlorenem zu tun."
 

Wenn es eine Stadt gibt, in deren Genuss jeder Deutsch-LKler kommen sollte, so ist das ohne Zweifel Weimar. Als Zentrum der Weimarer Klassik und Geburtsort der ersten deutschen Demokratie wird bei jedem Schritt durch die alten Straßen Geschichte und Unterrichtsstoff lebendig.

Am Freitag der ersten Schulwoche stiegen wir daher in Karlsruhe in den Zug, um der Stadt der Dichter und Denker einen Besuch abzustatten.

Gleich nach Ankunft sorgte unser Hotel mit seiner schönen Innengestaltung und seinem Poolbereich allseits für Begeisterung. Auch die Lage, neben dem großen Park an der Ilm mit dem römischen Haus und einer großen Schafherde, trug zum Ambiente bei.

Nachmittags besichtigten wir das Goethe-Nationalmuseum im Haus des Dichters. Was besonders im Gedächtnis bleibt, sind die vielen Sammlungen, die Goethe im Laufe seines Erwachsenenlebens anlegte. Egal ob Gipsskulpturen, Briefmarken oder Zierteller — alles gab es mindestens dreimal.

Samstags unternahmen wir in Kleingruppen Stadtführungen, die zuvor von Frau Stephans Leistungskurs im Unterricht erarbeitet wurden. Auf unterhaltsame Weise konnten uns so weitere wichtige Sehenswürdigkeiten, wie etwa die Anna Amalia Bibliothek oder der sogenannte „Stern“, präsentiert werden. Auch besichtigten wir das historische Schillerhaus. Besondere Achtung gebührt hier der Sonderausstellung „Faust“ zum gleichnamigen Themenjahr, schließlich ist Goethes Magnum Opus eine Lektüre, mit der wir Deutsch-LKler — zur Freude des einen oder zum Leidwesen des anderen — inzwischen nur allzu vertraut sind.

Vereinzelte Interessierte besuchten auch noch die Fürstengruft auf dem Historischen Friedhof, dem Ruheort Goethe und Schillers und das Haus der Weimarer Republik.

Wir werden Weimar als eine Stadt voller spannender Museen, schöner Architektur und gutem Essen in Erinnerung behalten. Auch danken wir Frau Stephan und Herr Meißner für ihre Organisation und Begleitung.

In den Sommerferien wurde der Siegerentwurf aus dem schulinternen Kunst am Bau-Wettbewerb nun von zwei Karlsruher Künstlern professionell umgesetzt.

Die Grundkurse bk1 der MSS 13 (Abi 2024) und bk2 der MSS12 (Abi 2025) haben Entwürfe für die Wand der Sporthalle beim Multifunktionsfeld in einem Modul „Architektur und Kunst“ erarbeitet. Ly Müller und Lukas Neubauer haben das Rennen gemacht, nachdem eine hochkarätig besetzte Jury mit Vertretern aus Sport-und Kunstfachschaft, dem Personalrat, der SV und der Schulleitung ihr Votum abgegeben hatten:-)

Kunst bewegt!

Oben stehendes Zitat ist eine der vielen Devisen des Bundeswettbewerb Fremdsprachen, an dem jedes Jahr rund 15.000 Jugendliche in verschiedenen Kategorien teilnehmen. Im Bereich SOLO Plus war ich, Amaya Hoffmann, diesmal mit den Fremdsprachen Englisch und Französisch dabei. Im Herbst galt es in dieser Kategorie, ein Video und einen Audiobeitrag zu zwei gestellten Aufgaben zu produzieren. Unter den 430 Teilnehmern wurden dann 55 durch eine Jury für das Finale im Frühjahr ausgewählt. Zu den Finalisten gehörte auch ich. Ende März ging es daher (mit mehreren Wörterbüchern im Gepäck) nach Kiel. Dort fand in diesem Jahr das Finale des Bundeswettbewerbs statt. Wir Finalteilnehmer, die aus ganz Deutschland und von deutschen Auslandsschulen weltweit kamen, sollten uns den verschiedensten sprachlichen Herausforderungen stellen und so unser Können beweisen. Das bedeutete nicht nur das schriftliche Verfassen von Texten, sondern auch mündliche Aufgaben und Kreatives (allein und im Team). Während des Finales kommunizierten wir Teilnehmer untereinander in zehn verschiedenen Fremdsprachen: Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Latein, Russisch, Japanisch, Portugiesisch, Polnisch und Türkisch.

Außer den spannenden Wettbewerbsaufgaben nahm auch das soziale Miteinander eine zentrale Rolle ein. Neben äußerst lustigen gemeinsamen Mahlzeiten erkundeten wir die Stadt Kiel und saßen bei abendlicher Unterhaltung zusammen. Es ist klar, dass das Finale eines derartigen Sprachenwettbewerbs ganz unterschiedliche Leute zusammenbringt, dennoch war ich begeistert davon, wie vielfältig interessiert und engagiert jeder einzelne war. Es fanden sich schnell Gemeinsamkeiten und ich führte viele tolle Gespräche. Die Preisverleihung des Finales wurde schließlich im imposanten Ambiente des Kieler Rathauses ausgetragen. Es wurden besondere Anerkennungen vergeben, z.B. für Teilnehmer mit einem antiken Sprachprofil, aber auch Preise für die Leistungen innerhalb des Finales. Als auch ich einen Preis erhielt, habe ich mich sehr gefreut.

Rückblickend auf diese einzigartige Erfahrung kann ich jedem Interessierten die Wettbewerbsteilnahme nur wärmstens ans Herz legen. Nicht nur die akademische Herausforderung, sondern auch der Kontakt mit ebenso begeisterten Gleichgesinnten und der Gewinn von neuen Freundschaften ist einfach unbezahlbar.

Zum Ende des vergangenen Schuljahres beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der aktuellen Ethik-Gruppe 06a/d/g mit der Frage, wie man auf einen guten Umgang miteinander hinweisen könnte. Sie gestalteten dazu kleine Plakate, die zur Zeit im Haupttrakt der Schule in einer kleinen Auswahl zu sehen sind.

Ab sofort steht Ihnen unser neuer Info-Brief online zur Verfügung. Jetzt herunterladen!

Im Rahmen des Schulfestes am 28.06.2025 wurde das erste Wandgemälde im MSS-Bau feierlich enthüllt.
Das Treppenhaus soll schöner werden… unter diesem Motto sammelte die Kunst AG von Frau Brand Scheffel Ideen zur Schulverschönerung und entwickelte für die lichten Treppenhausaufgänge des MSS-Baus ein künstlerisches Konzept, das am Ende einen Jahreszeitenzyklus abbilden soll.
Das erste „Wall Painting“, ein Entwurf von Janne Ries, thematisiert den Sommer und erzählt von der Reise eines schillernden Drachens (in Reminiszenz an Eugywö, das Schulmaskottchen der Orientierungsstufe), auf dessen Rücken eine dem Flugwind trotzende Figur steht. Das imposante Gespann schwebt über der Stadt Wörth und ist im Begriff auf dem Dach des Europa-Gymnasiums zu landen oder auch abzuheben. Die Reisenden haben einen Stopp in der Schule eingelegt – ein Lebensabschnitt beginnt oder…

Wie in den vergangenen Schuljahren freuen wir uns auch dieses Jahr wieder über Preisträger im Landeswettbewerb Physik.

Anna Bentz (9b) hat sich bereits letztes Jahr in Klasse 8 durch eine erfolgreiche Teilnahme an der ersten Runde für die 2. Runde des Landeswettbewerbs qualifiziert und erreichte einen zweiten Preis. Moritz Hinckel und Paul Bartheld (beide ebenfalls 9b) haben sich über eine Zusatzaufgabe direkt für die 2. Runde qualifiziert und auf Anhieb einen dritten Preis erreicht.

Alle Platzierungen sind mit Buchpreisen verbunden. Die Fachschaft Physik gratuliert den drei Preisträgern zu ihrer tollen Leistung.

U14-Mädchen werden Landessiegerinnen – U14-Jungen erreichen Platz 6


Landessieg für unsere U14-Mädchen
Unsere U14-Mädchen haben beim Landesfinale einen großartigen Erfolg gefeiert und sich den Titel der Landessiegerinnen von Rheinland-Pfalz gesichert. Von Beginn an zeigte unser Team, dass es Großes vorhatte: Bereits im 800-Meter-Lauf überzeugten Anna Rapp (2:46 min) und Emily Willy (2:47 min), sodass wir uns bereits nach der ersten Disziplin an die Spitze des Teilnehmerfeldes setzten, das insgesamt 11 Schulen umfasste. Diesen Platz sollten wir im weiteren Verlauf des Wettkampfes nicht mehr abgeben: Im Weitsprung erreichte Anne Wenner 4,56 m, Amelie Bleese sprang 4,33 m. Avin Ibrahim warf den Ball eindrucksvoll auf 37 m, zweitbeste Werferin unseres Teams war Milly-Loren Fogue Peka mit 34,50m. Im Sprint holten einmal mehr Anne Wenner (7,52s) und dazu Alina Schulz (7,83s) wichtige Punkte für uns. Vor den abschließenden Staffelläufen wurde es richtig spannend, denn die ersten 4 Schulen lagen alle eng beieinander. Anne Wenner, Alina Schulz, Vanessa Laubert und Amelie Blesse kamen mit 29,20s ins Ziel und auch unsere zweite Staffel mit Greta Stojic, Anna Rapp, Emily Willy und Alina Gaier erzielten mit 30,91 ein sehr respektables Ergebnis. Der Hochsprung musste wegen nasser Bedingungen gestrichen werden.
Somit konnten wir am Ende den Landesmeistertitel feiern.

U14-Jungs mit Platz 6
Unsere U14-Jungs kämpften engagiert und belegten unter acht Teams den sechsten Platz. Herausragende Leistungen erreichte Mailo Swieton mit 7,43s im Sprint und 4,95m im Weitsprung und Florentin Brand, der die 800m 2:26 lief. Auch sie waren vom wetterbedingten Ausfall des Hochsprungs betroffen.

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