Der Dienstag, der 24.02.2026, begann früh für unser U18‑Mädchen‑Team. Um 7:45 Uhr machten wir uns auf den Weg von Wörth nach Haßloch, voller Vorfreude und einer Prise Nervosität.
Trotz der sehr holprigen Vorbereitung zeigte unsere Mannschaft bei den vier Geräten Sprung, Balken, Boden und Stufenbarren eine bemerkenswerte Vielseitigkeit. Jede Turnerin konnte sich in die Wertung einbringen, was den Teamgeist und die Motivation zusätzlich stärkte. Bei über 18 Mannschaften in drei Wettkampfgruppen belegten wir am Ende den 6. Platz.
Für ganz nach vorne hat es dieses Jahr noch nicht gereicht, aber wir konnten viele positive Eindrücke mitnehmen, wissen jetzt, worauf wir nächstes Jahr noch mehr Wert legen müssen und haben beschlossen – dies soll nicht unser letzter Wettkampf gewesen sein.
Ein besonderer Dank geht hier nochmal an Nea, die alle Fäden im Hintergrund gezogen hat und Lia, die uns die Mannschaftsanzüge zur Verfügung gestellt hat. Ebenso an das HAG in Haßloch, die einen tollen Wettkampf organisiert haben.
Unser U18‑Mädchen-Team setzte sich zusammen aus - Nea Himmelsbach, Maya Biet, Emilia Frei, Melia Breier, Marlene Sattel, Anna Trumpfheller und Lia Pfirrmann sowie als Kari dabei Emely und Hanna Bütenmeister.

Das Europa-Gymnasium wurde erneut als „BWInf-Schule“ für das Schuljahr 2025/2026 ausgezeichnet und erfährt damit eine Anerkennung für die besondere Förderung von Informatik-Nachwuchs, als eine von nur 24 Schulen im Bundesgebiet. Der Bundeswettbewerb Informatik ist der wichtigste deutsche Schülerwettbewerb für junge Informatik-Talente. Insgesamt 24 Schülerinnen und Schülern aus den Leistungskursen 11 bis 13 haben sich am sehr anspruchsvollen Wettbewerbs beteiligt und damit die starke Rolle des Fachs Informatik am Europa-Gymnasium unterstrichen. Durch die erzielten Ergebnisse und die hohe Teilnehmeranzahl konnte das Europa-Gymnasium sogar den BwInf-Schulpreis in Gold gewinnen – die höchste Auszeichnung, die in diesem Bereich vergeben wird.
Zudem konnte das Europa-Gymnasium beim „Jugendwettbewerb Informatik“ (JWInf) als eine von nur 12 Schulen bundesweit die Auszeichnung „Girls@BwInf“ erzielen. Hier gelang es einer großen Anzahl an Teilnehmerinnen die geforderten Aufgaben zu lösen.
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekamen hierfür entsprechende Urkunden und kleine Sachpreise überreicht.
Das Europa-Gymnasium und die Informatik-Fachschaft gratuliert den erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu den tollen Leistungen und freut sich über die besonderen Auszeichnungen verbunden mit den entsprechenden Emblems für die Schule.

Am 31.01.2026, an einem Samstagmorgen (!), trafen sich die motivierten Teilnehmer unserer Lego-Robotik-AG am Siemens-Gelände in Karlsruhe ein. Gemeinsam haben wir zum ersten Mal seit Jahren am Regionalwettbewerb der First Lego League (FLL) teilgenommen (und wie!).

In den drei Disziplinen „Robot Game“, „Robot Design“ und „Forschung“ präsentierten sich unsere Schüler mit flammender Begeisterung und überzeugten durch Teamgeist, Neugier und Kreativität. Insbesondere wurde das Team in den Disziplinen „Robot Design“ und „Forschung“ jeweils als eines der vier besten Teams bei 13 teilnehmenden Gruppen nominiert. In der Sonderkategorie „Grundwerte“ konnte sogar der erste Platz und somit ein Pokal errungen werden.

Wir sind wahnsinnig stolz auf unser Team und bedanken uns für die Unterstützung durch die Erziehungsberechtigten an diesem Tag. Zudem möchten wir uns beim Freundeskreis Europa-Gymnasium Wörth e.V. für die Unterstützung unserer Wettbewerbsteilnahme bedanken.

Die Kinder des Monsieur Mathieu - der Madme Müller und der Messieurs Günther und Metz

Momente wie im berühmten Film über den Musiklehrer Clément Mathieu in Bezug auf die besondere Verbindung, die Musik (auch) zwischen Schüler- und Lehrerschaft zu kreieren in der Lage ist, bescherte die diesjährige Intensivprobenfahrt mit gut 80 Musizierenden um Barbara Müller, Andreas Günther und Markus Metz.
In ihren jeweiligen Ensembles hatten die drei engagierten Lehrkräfte bereits hervorragende Vorarbeit geleistet, die es im Rahmen der Fahrt nach Pirmasens „nur noch“ zusammenzuführen und zu verfeinern galt. Vom 10. - 12.02.2026 widmeten sich die Mitglieder des Chores, des Streichorchesters und der Big Band den Stücken für das Programm des diesjährigen Musikfestivals, das in beeindruckend vielfältiger Weise die Bandbreite des jeweiligen Repertoires widerspiegeln wird. Die darin enthaltene Filmmusik verband man am zweiten Abend mit einer improvisierten Vorführung des entsprechenden Films, die nicht nur das Verständnis um den Zusammenhang der Lieder stärkte, sondern auch zum Mitsingen anregte.
Zur besonderen Freude der Big Band war ein ehemaliges Mitglied sogar extra angereist, um nicht nur beim Proben dabei zu sein und seine weiterhin bestehende Verbundenheit zum Ausdruck zu bringen, sondern auch anzukündigen, am Musikfestival mitzuwirken.
Und so fasst ein Filmzitat die Fahrt wunderbar zusammen: "Die edelste Kunst ist die, andere glücklich zu machen." (P.T. Barnum) Dies ist nicht nur mit der gegenseitigen Präsentation des Erarbeiteten in Pirmasens gelungen, sondern wird sich sicherlich auch beim Musikfestival am 26.02.2026 in der Wörther Festhalle ab 19.00 Uhr wiederholen lassen.
Die Mitglieder der drei Ensembles danken ihren Leitern wie Begleitern für die Organisation und Durchführung der Intensivprobenzeit ebenso wie dem Freundeskreis der Schule für dessen erneute finanzielle Unterstützung der Fahrt.

Im Rahmen einer Feierstunde wurde das Europa-Gymnasium Wörth am 6. Februar 2026 mit dem „Label FrancÉducation“ ausgezeichnet, einem Gütesiegel des französischen Staates für exzellenten Französischunterricht, der Maßstäbe setzt. 

Damit ist das EGW erst das zweite Gymnasium in ganz Rheinland-Pfalz, das sich diese Auszeichnung erarbeitet hat. Deutschlandweit wurde bislang zwanzig Schulen diese Anerkennung zuteil.
 
Begonnen und beschlossen wurde die Feier mit Stücken von Frédéric Chopin, dargeboten von Giao Le Van am E-Piano. In seiner Begrüßung verwies Dr. Hauptmann auf die langjährige Tradition des Bili-Unterrichts am EGW und auf dessen Ziel: gemeinsames Verstehen und Begreifen kultureller Gemeinsamkeiten. Landrat Martin Brandl bedauerte zwar seine eingerosteten Französischkenntnisse, betonte aber gleichzeitig humorvoll die bestehenden pfälzisch-frankophilen Verbindungen. Steffen Weiß warf ein kurzes Schlaglicht auf eine deutsch-französische Vergangenheit, die einst geprägt war von Ressentiments gegenüber dem „Erzfeind“ jenseits der nahen Grenze. Dabei, so der Wörther Bürgermeister, sei es Franzosen und Deutschen gelungen, in den Nachkriegsjahrzehnten Vorurteile ab- und Freundschaften aufzubauen, die in politisch unsicheren Zeiten unerlässlich für ein prosperierendes Europa sind. Dr. Oebel, Ministerialdirektor des Bildungsministeriums, fasste das heutige deutsch-französische Verhältnis treffend zusammen: „Deutschland braucht Frankreich. Frankreich braucht Deutschland. Europa braucht Deutschland und Frankreich, Deutschland und Frankreich brauchen Europa.“ Stellvertretend für alle Französisch-Lehrerinnen des EGW legte Lucile Thoyer dar, „warum die, die den Preis bringen, auch wissen, warum sie ihn ans EGW bringen“. Im Stile einer Nachrichtensendung, gewürzt mit Ironie und Schalk, gewährte ein unter der Leitung von Anja Höfler und Amaya Hoffmann entstandenes Video Einblicke in die Themenbereiche, mit denen sich der Französisch- und der Bili-Unterricht tagtäglich auseinandersetzen. Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse inszenierten eine Etappe der Tour de France am EGW, in der der französische Generalkonsul Nicolas Bergeret zum Etappensieger avancierte. Eben jener war extra aus Frankfurt angereist, um die Auszeichnung „Label FrancÉducation“ persönlich zu überreichen.
 
Bergerets Dankesworte galten u.a. den hiesigen engagierten Französischlehrerinnen, die entschlossen und nimmermüde ihr Unterrichtsfach mit Leben füllen, Völkerverständigung vorleben und das französische savoir-vivre für Schülerinnen und Schüler erfahrbar machen.
 
Zum Abschluss dieses außergewöhnlichen Nachmittags blieb bei einem Glas Sekt dann nur noch zu sagen: Vive la Freundschaft!

In diesem Schuljahr nimmt das Europa-Gymnasium zum achten Mal an der Mathe-Olympiade teil. Dieser Mathematik-Wettbewerb richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 13 unserer Schule und findet in mehreren Etappen/Runden statt.

Die 2. Runde der Mathematik-Olympiade fand am 12. November 2025 in Form einer vierstündigen Klausur statt, zu deren Teilnahme sich 26 Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums durch die erfolgreiche Teilnahme an der 1.Runde qualifiziert hatten. Die Punktzahlen der 2.Runde wurden nach dem Wettbewerb an den Landesbeauftragten für bundesweite Mathematikwettbewerbe in Rheinland-Pfalz versendet. Jetzt erreichten uns die Ergebnisse im landesweiten Vergleich.

Die Siegerehrung fand am 06.Februar zusammen mit den Mathematiklehrern Herrn Amberg und Herrn Heinzler statt, die den Gewinnern von Herzen gratulierten.

Teilgenommen haben: Lilli Platzes (5c), Metin Cetin (5c), Jonas Gurk (5c), Lily Weiland (5d), Max Nawrath (5d), Leo Scherrer (5d), David Rassenfoß (5e), Mete Kaygisiz (5e), Audrey Kuniß (5e), Finn Heinrich (6d), Maximilian Hardardt (6d), Emma Agoston (6d), Alexander Michels (6f), Leonie Ahrens (7b), Wael Khalil (7b), Hiba El Haddaoui (7b), Emily Willy (7b), Karla Schweizer (7d), Mia Taraschewski (9e), Mia Malolepszy (10a), Adam Khalil (10a), Leonid Vasilev (11), Anna Becht (11), Mia Hahn (11), Marielle Rieder (11) und Jakob Erlebach (12).

Sieben Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums qualifizierten sich für die Landesrunde (3.Runde), die am 20.Februar stattfindet. Wir gratulieren David Rassenfoß (1.Preis), Finn Heinrich (2.Preis), Alexander Michels (3.Preis), Maximilian Hardardt (3.Preis), Emma Agoston (3.Preis), Wael Khalil (3.Preis) und Emily Willi (Anerkennung) und drücken euch die Daumen für die nächste Runde!!!

JtfO Handball: U14-Mädels – Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin…

Vor heimischer Kulisse, als Gastgeber und mit einer prall gefüllten Halle im Rücken haben sich unsere U14-Handballerinnen den Titel beim Landesfinale gesichert – und damit das Ticket für das Bundesfinale nach Berlin gelöst.

Heimvorteil, Nervenkitzel und große Träume
Was für ein Tag in Wörth! Am Donnerstag, den 05.02.2026, war unsere eigene Halle nicht wiederzuerkennen: Fahnen, Plakate, Applaus, Anfeuerungsrufe – das EGW richtete das Landesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ selbst aus. Die Ränge waren voll, die Stimmung elektrisierend.
Doch mit der Heimkulisse kam auch der Druck: Die Aufregung war riesig, jede Spielerin spürte die Erwartungen der Fans – und wuchs genau daran.

Zwischen Nervosität und Befreiung
Im ersten Spiel gegen das Gymnasium Asterstein aus Koblenz war die Anspannung deutlich zu spüren. Die Mädels wirkten zunächst nervös, viele Fehler auf beiden Seiten bestimmten die Anfangsphase. Mit einer deutlichen Stabilisierung in der Schlussphase der 1. Halbzeit gingen wir mit einem kleinen Polster von 6:3 in die Pause.
In der Kabine wurde offen gesprochen, neu fokussiert und der Glaube an die eigene Stärke gestärkt. Zurück auf dem Feld zeigte das Team ein völlig anderes Gesicht: mutig, schnell, entschlossen und vor allem mit wenig eigenen Fehlern zog das EGW davon und gewann verdient mit 14:9.

Rechnen, Hoffen, Zittern
Im zweiten Spiel des Tages traf das Gymnasium Asterstein auf die IGS Mohrbach aus der Region Trier. Hier verlor die IGS hauchdünn mit 10:12. Für unsere Mädels bedeutete das: Selbst eine Niederlage mit drei Toren würde reichen. Doch niemand wollte rechnen – alle wollten gewinnen.

Ein Spiel für die Erinnerung
Im entscheidenden Duell gegen die IGS Mohrbach war die Halle am Kochen. Trommeln, Rufe, Applaus – die Fans trugen das Team nach vorne, aber erhöhten auch den Druck.
Doch diesmal sollte der Druck beflügeln, von der ersten Minute an war Tempo drin. Kein Abtasten, kein Zögern – hier war klar die Mädels ergreifen ihre Chance nach Berlin zu fahren.
Nach einer unfassbaren 1. Halbzeit die eine 8:0 Führung ergab, war der Weg zum Sieg geebnet. Mit Leidenschaft, Teamgeist und großem Willen ließen die Mädels nichts mehr anbrennen und brachten den Sieg unbeschadet mit 15:4 nach Hause. Der Sieg brachte die Halle zum Beben – und das Ticket für das Bundesfinale ist gelöst.

Da sich alle drei Deutsch-Leistungskurse der MSS 12 in den zurückliegenden Wochen intensiv mit der Literaturepoche der Romantik auseinandergesetzt hatten, folgte am 29. Januar eine thematisch passende Exkursion nach Frankfurt.

Gemeinsam fuhren 50 Schülerinnen und Schüler mit dem Bus in die Mainmetropole, um das Deutsche Romantik-Museum und Goethes Elternhaus zu besichtigen. Das Romantik-Museum überzeugt aufgrund seiner Architektur und seines Konzepts samt Exponaten. Es ist weltweit das erste, das sich der Epoche als Ganzes widmet. Schon die Museumstreppe, ganz aus blauen Steinen gefertigt und sich nach oben hin verjüngend, der Unendlichkeit entgegen, fasziniert Besucherinnen und Besucher. An insgesamt 35 multimedialen Stationen werden romantische Ideen, Werke und Personenkonstellationen erfahrbar.
 
„Am 28. August 1749, mittags mit dem Glockenschlag zwölf, kam ich in Frankfurt am Main auf die Welt“ – so liest man in Goethes Werk „Dichtung und Wahrheit“. Er wurde im Haus am Großen Hirschgraben geboren und wuchs dort mit seiner Schwester Cornelia auf. In diesem Stadthaus, das noch heute vom Wohlstand der Familie Goethe zeugt und unmittelbar an das Romantik-Museum grenzt, entstanden Werke wie „Götz von Berlichingen“ und „Die Leiden des jungen Werther“, die Goethe in die Liga der europaweit gefeierten Autoren katapultierten.
 
Als Besucher kommt man in den Genuss der einzigartigen Atmosphäre dieser original eingerichteten Räume und erfährt so manches interessante Detail über das Frankfurter Leben im 18. Jahrhundert. So erstaunt es beispielsweise, dass die wohlhabende Familie Goethe, typisch für die Zeit, über kein eigenes Bad verfügte und ein öffentliches besuchen musste, wollte sie sich nicht mit einer Katzenwäsche begnügen.
 
Dafür, dass uns solch eine bereicherndere Exkursion geboten wurde, bedanken wir uns bei Frau Haag und Frau Haas für die Organisation und Begleitung und beim Freundeskreis, der diese Fahrt großzügig finanziell unterstützte.

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