Die Kinder des Monsieur Mathieu - der Madme Müller und der Messieurs Günther und Metz

Momente wie im berühmten Film über den Musiklehrer Clément Mathieu in Bezug auf die besondere Verbindung, die Musik (auch) zwischen Schüler- und Lehrerschaft zu kreieren in der Lage ist, bescherte die diesjährige Intensivprobenfahrt mit gut 80 Musizierenden um Barbara Müller, Andreas Günther und Markus Metz.
In ihren jeweiligen Ensembles hatten die drei engagierten Lehrkräfte bereits hervorragende Vorarbeit geleistet, die es im Rahmen der Fahrt nach Pirmasens „nur noch“ zusammenzuführen und zu verfeinern galt. Vom 10. - 12.02.2026 widmeten sich die Mitglieder des Chores, des Streichorchesters und der Big Band den Stücken für das Programm des diesjährigen Musikfestivals, das in beeindruckend vielfältiger Weise die Bandbreite des jeweiligen Repertoires widerspiegeln wird. Die darin enthaltene Filmmusik verband man am zweiten Abend mit einer improvisierten Vorführung des entsprechenden Films, die nicht nur das Verständnis um den Zusammenhang der Lieder stärkte, sondern auch zum Mitsingen anregte.
Zur besonderen Freude der Big Band war ein ehemaliges Mitglied sogar extra angereist, um nicht nur beim Proben dabei zu sein und seine weiterhin bestehende Verbundenheit zum Ausdruck zu bringen, sondern auch anzukündigen, am Musikfestival mitzuwirken.
Und so fasst ein Filmzitat die Fahrt wunderbar zusammen: "Die edelste Kunst ist die, andere glücklich zu machen." (P.T. Barnum) Dies ist nicht nur mit der gegenseitigen Präsentation des Erarbeiteten in Pirmasens gelungen, sondern wird sich sicherlich auch beim Musikfestival am 26.02.2026 in der Wörther Festhalle ab 19.00 Uhr wiederholen lassen.
Die Mitglieder der drei Ensembles danken ihren Leitern wie Begleitern für die Organisation und Durchführung der Intensivprobenzeit ebenso wie dem Freundeskreis der Schule für dessen erneute finanzielle Unterstützung der Fahrt.

Im Rahmen einer Feierstunde wurde das Europa-Gymnasium Wörth am 6. Februar 2026 mit dem „Label FrancÉducation“ ausgezeichnet, einem Gütesiegel des französischen Staates für exzellenten Französischunterricht, der Maßstäbe setzt. 

Damit ist das EGW erst das zweite Gymnasium in ganz Rheinland-Pfalz, das sich diese Auszeichnung erarbeitet hat. Deutschlandweit wurde bislang zwanzig Schulen diese Anerkennung zuteil.
 
Begonnen und beschlossen wurde die Feier mit Stücken von Frédéric Chopin, dargeboten von Giao Le Van am E-Piano. In seiner Begrüßung verwies Dr. Hauptmann auf die langjährige Tradition des Bili-Unterrichts am EGW und auf dessen Ziel: gemeinsames Verstehen und Begreifen kultureller Gemeinsamkeiten. Landrat Martin Brandl bedauerte zwar seine eingerosteten Französischkenntnisse, betonte aber gleichzeitig humorvoll die bestehenden pfälzisch-frankophilen Verbindungen. Steffen Weiß warf ein kurzes Schlaglicht auf eine deutsch-französische Vergangenheit, die einst geprägt war von Ressentiments gegenüber dem „Erzfeind“ jenseits der nahen Grenze. Dabei, so der Wörther Bürgermeister, sei es Franzosen und Deutschen gelungen, in den Nachkriegsjahrzehnten Vorurteile ab- und Freundschaften aufzubauen, die in politisch unsicheren Zeiten unerlässlich für ein prosperierendes Europa sind. Dr. Oebel, Ministerialdirektor des Bildungsministeriums, fasste das heutige deutsch-französische Verhältnis treffend zusammen: „Deutschland braucht Frankreich. Frankreich braucht Deutschland. Europa braucht Deutschland und Frankreich, Deutschland und Frankreich brauchen Europa.“ Stellvertretend für alle Französisch-Lehrerinnen des EGW legte Lucile Thoyer dar, „warum die, die den Preis bringen, auch wissen, warum sie ihn ans EGW bringen“. Im Stile einer Nachrichtensendung, gewürzt mit Ironie und Schalk, gewährte ein unter der Leitung von Anja Höfler und Amaya Hoffmann entstandenes Video Einblicke in die Themenbereiche, mit denen sich der Französisch- und der Bili-Unterricht tagtäglich auseinandersetzen. Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse inszenierten eine Etappe der Tour de France am EGW, in der der französische Generalkonsul Nicolas Bergeret zum Etappensieger avancierte. Eben jener war extra aus Frankfurt angereist, um die Auszeichnung „Label FrancÉducation“ persönlich zu überreichen.
 
Bergerets Dankesworte galten u.a. den hiesigen engagierten Französischlehrerinnen, die entschlossen und nimmermüde ihr Unterrichtsfach mit Leben füllen, Völkerverständigung vorleben und das französische savoir-vivre für Schülerinnen und Schüler erfahrbar machen.
 
Zum Abschluss dieses außergewöhnlichen Nachmittags blieb bei einem Glas Sekt dann nur noch zu sagen: Vive la Freundschaft!

In diesem Schuljahr nimmt das Europa-Gymnasium zum achten Mal an der Mathe-Olympiade teil. Dieser Mathematik-Wettbewerb richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 13 unserer Schule und findet in mehreren Etappen/Runden statt.

Die 2. Runde der Mathematik-Olympiade fand am 12. November 2025 in Form einer vierstündigen Klausur statt, zu deren Teilnahme sich 26 Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums durch die erfolgreiche Teilnahme an der 1.Runde qualifiziert hatten. Die Punktzahlen der 2.Runde wurden nach dem Wettbewerb an den Landesbeauftragten für bundesweite Mathematikwettbewerbe in Rheinland-Pfalz versendet. Jetzt erreichten uns die Ergebnisse im landesweiten Vergleich.

Die Siegerehrung fand am 06.Februar zusammen mit den Mathematiklehrern Herrn Amberg und Herrn Heinzler statt, die den Gewinnern von Herzen gratulierten.

Teilgenommen haben: Lilli Platzes (5c), Metin Cetin (5c), Jonas Gurk (5c), Lily Weiland (5d), Max Nawrath (5d), Leo Scherrer (5d), David Rassenfoß (5e), Mete Kaygisiz (5e), Audrey Kuniß (5e), Finn Heinrich (6d), Maximilian Hardardt (6d), Emma Agoston (6d), Alexander Michels (6f), Leonie Ahrens (7b), Wael Khalil (7b), Hiba El Haddaoui (7b), Emily Willy (7b), Karla Schweizer (7d), Mia Taraschewski (9e), Mia Malolepszy (10a), Adam Khalil (10a), Leonid Vasilev (11), Anna Becht (11), Mia Hahn (11), Marielle Rieder (11) und Jakob Erlebach (12).

Sieben Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums qualifizierten sich für die Landesrunde (3.Runde), die am 20.Februar stattfindet. Wir gratulieren David Rassenfoß (1.Preis), Finn Heinrich (2.Preis), Alexander Michels (3.Preis), Maximilian Hardardt (3.Preis), Emma Agoston (3.Preis), Wael Khalil (3.Preis) und Emily Willi (Anerkennung) und drücken euch die Daumen für die nächste Runde!!!

JtfO Handball: U14-Mädels – Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin…

Vor heimischer Kulisse, als Gastgeber und mit einer prall gefüllten Halle im Rücken haben sich unsere U14-Handballerinnen den Titel beim Landesfinale gesichert – und damit das Ticket für das Bundesfinale nach Berlin gelöst.

Heimvorteil, Nervenkitzel und große Träume
Was für ein Tag in Wörth! Am Donnerstag, den 05.02.2026, war unsere eigene Halle nicht wiederzuerkennen: Fahnen, Plakate, Applaus, Anfeuerungsrufe – das EGW richtete das Landesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ selbst aus. Die Ränge waren voll, die Stimmung elektrisierend.
Doch mit der Heimkulisse kam auch der Druck: Die Aufregung war riesig, jede Spielerin spürte die Erwartungen der Fans – und wuchs genau daran.

Zwischen Nervosität und Befreiung
Im ersten Spiel gegen das Gymnasium Asterstein aus Koblenz war die Anspannung deutlich zu spüren. Die Mädels wirkten zunächst nervös, viele Fehler auf beiden Seiten bestimmten die Anfangsphase. Mit einer deutlichen Stabilisierung in der Schlussphase der 1. Halbzeit gingen wir mit einem kleinen Polster von 6:3 in die Pause.
In der Kabine wurde offen gesprochen, neu fokussiert und der Glaube an die eigene Stärke gestärkt. Zurück auf dem Feld zeigte das Team ein völlig anderes Gesicht: mutig, schnell, entschlossen und vor allem mit wenig eigenen Fehlern zog das EGW davon und gewann verdient mit 14:9.

Rechnen, Hoffen, Zittern
Im zweiten Spiel des Tages traf das Gymnasium Asterstein auf die IGS Mohrbach aus der Region Trier. Hier verlor die IGS hauchdünn mit 10:12. Für unsere Mädels bedeutete das: Selbst eine Niederlage mit drei Toren würde reichen. Doch niemand wollte rechnen – alle wollten gewinnen.

Ein Spiel für die Erinnerung
Im entscheidenden Duell gegen die IGS Mohrbach war die Halle am Kochen. Trommeln, Rufe, Applaus – die Fans trugen das Team nach vorne, aber erhöhten auch den Druck.
Doch diesmal sollte der Druck beflügeln, von der ersten Minute an war Tempo drin. Kein Abtasten, kein Zögern – hier war klar die Mädels ergreifen ihre Chance nach Berlin zu fahren.
Nach einer unfassbaren 1. Halbzeit die eine 8:0 Führung ergab, war der Weg zum Sieg geebnet. Mit Leidenschaft, Teamgeist und großem Willen ließen die Mädels nichts mehr anbrennen und brachten den Sieg unbeschadet mit 15:4 nach Hause. Der Sieg brachte die Halle zum Beben – und das Ticket für das Bundesfinale ist gelöst.

Da sich alle drei Deutsch-Leistungskurse der MSS 12 in den zurückliegenden Wochen intensiv mit der Literaturepoche der Romantik auseinandergesetzt hatten, folgte am 29. Januar eine thematisch passende Exkursion nach Frankfurt.

Gemeinsam fuhren 50 Schülerinnen und Schüler mit dem Bus in die Mainmetropole, um das Deutsche Romantik-Museum und Goethes Elternhaus zu besichtigen. Das Romantik-Museum überzeugt aufgrund seiner Architektur und seines Konzepts samt Exponaten. Es ist weltweit das erste, das sich der Epoche als Ganzes widmet. Schon die Museumstreppe, ganz aus blauen Steinen gefertigt und sich nach oben hin verjüngend, der Unendlichkeit entgegen, fasziniert Besucherinnen und Besucher. An insgesamt 35 multimedialen Stationen werden romantische Ideen, Werke und Personenkonstellationen erfahrbar.
 
„Am 28. August 1749, mittags mit dem Glockenschlag zwölf, kam ich in Frankfurt am Main auf die Welt“ – so liest man in Goethes Werk „Dichtung und Wahrheit“. Er wurde im Haus am Großen Hirschgraben geboren und wuchs dort mit seiner Schwester Cornelia auf. In diesem Stadthaus, das noch heute vom Wohlstand der Familie Goethe zeugt und unmittelbar an das Romantik-Museum grenzt, entstanden Werke wie „Götz von Berlichingen“ und „Die Leiden des jungen Werther“, die Goethe in die Liga der europaweit gefeierten Autoren katapultierten.
 
Als Besucher kommt man in den Genuss der einzigartigen Atmosphäre dieser original eingerichteten Räume und erfährt so manches interessante Detail über das Frankfurter Leben im 18. Jahrhundert. So erstaunt es beispielsweise, dass die wohlhabende Familie Goethe, typisch für die Zeit, über kein eigenes Bad verfügte und ein öffentliches besuchen musste, wollte sie sich nicht mit einer Katzenwäsche begnügen.
 
Dafür, dass uns solch eine bereicherndere Exkursion geboten wurde, bedanken wir uns bei Frau Haag und Frau Haas für die Organisation und Begleitung und beim Freundeskreis, der diese Fahrt großzügig finanziell unterstützte.

Im Rahmen des Französischunterrichts haben wir uns mit dem Comic „Le Tour de Gaule d‘Astérix“ (dt: „Tour de France“) beschäftigt. Es handelt von Asterix und Obelix, die im Zuge einer Wette mit den Römern, durch ganz Gallien reisen und dabei sowohl auf  Widerstandskämpfer als auch auf Kollaborateure treffen.

Während diesem Klassenprojekt haben wir Spezialitäten und Besonderheiten von französischen Städten kennengelernt und sind der französischen Sprache und Geschichte näher gekommen. Auf geschichtlicher Ebene sind uns Jean Moulin (als Beaufix / Schönfix), und Referenzen zum französischen Radrennen „Tour de France“ begegnet.

Es gab viele Wortspiele, wie beispielsweise die Bonbons „Bêtises“ aus Cambrai, deren Name „Unsinn“ bedeutet, welcher auf einen Fehler in der Produktion zurückzuführen ist, oder die Bezeichnung für trockenen Wein „(le vin) brut“, welche genauso klingt, wie „brûtes“ (dt: die Brutalen), und für eine witzige Situation sorgt, in der ein Römer von einem Korken eines vin brut abgeschlossen wird und anschließend Asterix und Obelix als brutal bezeichnet. Diese Doppeldeutigkeiten und Sprichwörter wie „voir 36 chandelles“ (dt: wörtlich: „36 Kerzen sehen“; sinngemäß: „Sternchen sehen“) haben uns zu Beginn wortwörtlich 36 Kerzen sehen lassen ;)

Während des Projekts gestalteten wir Karten, die die Tour durch Gallien widerspiegeln (#danke Johanna, für die Bereitstellung der Materialien).

Abschließend bekamen wir die Gelegenheit echte Bêtises de Cambrai zu probieren, welche Frau Kleindienst extra für uns besorgte.

Vielen Dank an Frau Kleindienst, für die Umsetzung des Projekts. Es war eine gute Abwechslung und eine tolle Einheit :))

 

Natürlich lernen wir nicht Latein, um in ein anderes Land zu fahren und die Sprache anzuwenden. Natürlich können wir Latein von der Sprachanwendung nicht mit dem Englischen, Französischen, Spanischen o.ä. vergleichen.
Mit Latein lassen sich Verbindungen erkennen und begreifen, wir konstruieren mehr, als dass wir aktiv die Sprache nutzen. Wir arbeiten wie kleine Ingenieure, die sich durch die Beschäftigung mit der lateinischen Sprache einen Grundstock an elementaren Fertigkeiten, Kulturwissen und Geschichte aneignen.
Latein versteht sich vielmehr als ein Grundgerüst für unsere Sprachen, als Grundlage, auf der alles entstanden ist und die sich als Gemeinsamkeit durch viele Sprachen zieht. Auch wir haben im Deutschen mehr Latein als wir vermuten.
Schaut immer mal an unserer Lateinsäule (columna latina) vorbei: Wörter wie et cetera und circa, Audio(datei), Video(aufnahme), einen Salto hüpfen, die Kapuze, Karies im Mund, die Nivea-Creme und so so vieles mehr stammen aus dem Lateinischen und relativieren die Behauptung von oben.

Am 16. Januar gab das Europa-Gymnasium für alle interessierten Gäste und vor allem für zahlreiche neugierige Viertklässlerinnen und Viertklässler Einblicke in das hiesige Schulleben. Ob die verschiedenen Fachbereiche, Fremdsprachen oder die Ganztagsschule – alle relevanten Aspekte des Schullebens wurden präsentiert. So war es möglich, sich einen umfassenden Eindruck von der Vielseitigkeit des Europa-Gymnasiums zu verschaffen und individuelle Fragen zu stellen.

Für die Kinder bestand die Möglichkeit, in Kleingruppen, ohne Eltern, die Schule zu erkunden. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler des EGW aus den höheren Klassenstufen lotsten ihre Kleingruppen sicher durch das imposante Gebäude und beantworteten mit einem Augenzwinkern so manche `Insiderfrage´.

Ein herzlicher Dank gilt den vielen Helferinnen und Helfern aus der Elternschaft, der Schülerschaft und dem Kollegium für ihr Engagement an diesem Nachmittag.

Wir, der Französisch Leistungskurs und der Bili Grundkurs der 12. Klasse, besuchten am 17.12.2025 das internationale Lycée "Les Pontonniers" in Strasbourg, welches zu den besten Frankreichs zählt. Dort lernten wir zwei französische Klassen kennen, mit denen wir am Vormittag verschiedene Aktivitäten durchführten. Als erstes zeigten uns die französischen Schüler das beeindruckende Schulgebäude, welches aussieht wie ein Schloss. Danach stellten wir der Klasse die Umweltprojekte vor, die wir letztes Schuljahr mit unserem Bili-Kurs realisiert haben und machten anschließend gemeinsam das Klimapuzzle, bei dem die französischen Schüler ihr Wissen über den Klimawandel erweitern konnten. Um den Tag noch abzurunden, gingen wir mittags in die Innenstadt und spazierten über den Straßburger Weihnachtsmarkt, der als einer der schönsten und größten im Elsass gilt.

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