Im Rahmen des Schulfestes überreicht Herr Dr. Hauptmann den Jahrgangsbesten der Stufen 5 bis 10 die diesjährigen Leitungspreise. Zurückgehend auf den ersten Schulleiter unserer Schule, Herrn Rößler, erhalten die Preisträger neben der Urkunde einen Schmöker-Gutschein.

Die Preisträgerinnen und Preisträger sind in diesem Jahr:
Bastian Perl (05a), Leny Willy (05a), Johannes Gurk (05c), Lily Weiland (05d), Olivia Schellenberger (05e), Carlotta Soller (05e)
Nele Reinhardt (06b), Paula Sauer (06e), Johanna Skiera (06e)
Elena Peña Wincierz (07a). Mia Werling (07a), Emily Willy (07b)
Mirjana Müller (08a), Anne Wenner (08a), Martha Lacher (08c), Nils Marten (08f), Pauline Schindler (08e), Philipp Schindler (08f), Lea Zutavern (08g)
Nicolás Peña Wincierz (09a), Nora Friedrich (09b), Yuna-Sophie Kim (09b), Josephine Kosse (09c)
Mia Malolepszy (10a), Ida Weisenburger (10a), Sofie Rimmelspacher (10a), Janis Roth (10b), Johanna Baldauf (10c), Emily Kern (10c)

außerunterrichtliche Erfolge

Weitere Auszeichnungen konnten ebenfalls im Rahmen des Schulfestes vergeben werden. So erhielten die frisch ausgebildeten Streitschlichterinnen und -schlichter ihre Zertifikate. Außerdem wurden die sportlichen Erfolge in den Bereichen Tanz, Schach, Schwimmen und Handball noch einmal gewürdigt. Die Sieger des Vorlesewettbewerbs Französisch, der schulintern durchgeführt wurde, erhielten ihre Urkunden und Preise ebenso wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen.

Hochkonzentrierte Stille während der Partien, rauchende Köpfe, dramatische Zeitnotphasen und den unschätzbaren Wert von echtem Teamgeist. Alles was das Schachherz begehrt konnte unsere noch junge Mannschaft (drei 5er, zwei 7er) auf der Deutschen Meisterschaft im Schulschach erleben. Nach den starken Leistungen im Bezirks- und Landesentscheid hatten wir uns die Fahrt nach Bad Homburg verdient. 

Freitag:
Gleich in der ersten Runde wurden wir gegen die starken Darmstädter gelost und mussten eine Niederlage kassieren. In Runde 2 konnten wir uns mit 4:0 gegen Rostock problemlos durchsetzen. Jetzt war das Selbstbewusstsein da und wir konnten auch die dritte Runde gegen Falkensee für uns entscheiden. Eine starke Leistung zeigte hier Alexander Paletta mit seinem Sieg an Brett 1 gegen einen Spieler mit 1738 Elo. Zum Abschluss des Tages gab es noch eine Niederlage gegen Aurich, so dass wir mit zwei Siegen und zwei Niederlagen zufrieden zum Freizeitprogramm mit Minigolf und Tandem-Schach-Turnier übergehen konnten.

Samstag:
Am zweiten Tag starteten wir mit einem Remis gegen Magdeburg. Luke Kempf und Noah Ploch konnten die beiden Siege einfahren. Die nächste Partie gegen Straßfurt konnten wir knapp für uns entscheiden. Jaron Horf und Luke Kempf hatten mit zwei Siegen vorgelegt und Alexander Paletta konnte mit einem souveränen Remis die Ernte einfahren. So konnten wir ein enges Spiel für uns entscheiden. Nach den starken Leistungen bekamen wir in Runde 7 die Vorjahressieger aus Berlin zugelost. Hier konnte nur Metin Cetin mit einem Remis einen halben Punkt mitnehmen. So hatten wir mit 3 Siegen, einem Unentschieden und 3 Niederlagen eine ausgeglichene Bilanz.
Nachmittags ging es dann bei dem schönen Wetter ins Schwimmbad und zum Abschluss des Tages wurde auf der schönen Terrasse der Jugendherberge gegrillt.

Sonntag:
Zum Abschluss standen noch zwei große deutsche Städte auf dem Programm: Hamburg und Essen. Gegen die starken Hamburger konnten wir unentschieden spielen. Jaron Horf hatte gewonnen und Metin Cetin remisiert. Alexander Paletta zeigte seine starke Endspieltechnik und machte den Punkt sicher. Das letzte Spiel gegen Essen konnten wir wieder knapp für uns entscheiden. Luke Kempf und Noah Ploch konnten mit zwei Siegen und Metin Cetin mit einem Remis die Partie für uns entscheiden. Durch den guten letzten Tag landeten wir am Ende auf Platz 15 von 36 Mannschaften (punktgleich mit Platz 10!). Im Turnier der Ersatzspieler konnten wir einen ehrenvollen 5. Platz belegen. 

Am Donnerstag, den 11.06.2026 waren Frau Hirsch, Herr Löscher und Frau Fauß mit der Klasse 5c auf dem Ohmerhof in Rheinzabern zum Spargelstechen. Frau Ohmer hat alle Fragen der Schülerinnen und Schüler zum Spargelanbau beantworten können und darüberhinaus viele Informationen dargeboten. Danach ging es zur Feldarbeit. Wie bei einer Schatzsuche gruben die Schülerinnen und Schüler den Spargel frei und freuten sich jedes Mal über die "goldene" Anbaufrucht. Die schmutzigen Hände und Kleidung wurden dankend hingenommen. Die Gruppe mit dem meisten Spargel wurde geehrt. Anschließend hat eine Waschanlage den hart erarbeiteten Spargel gewaschen und geschnitten. Zum Schluss sind wir freudig mit dem "Spargelschatz" zum Verzehren im Familienkreis nach Hause gefahren.

Am 13. Juni 2026 reisten vier Schüler unserer Schule nach Trier, um am Finale des Informatik-Bibers teilzunehmen. David Baldauf, Jonathan Bauch, Jakob Erlebach und Julius Hinkel hatten sich zuvor in der Vorrunde des bundesweiten Wettbewerbs gegen tausende Teilnehmer durchgesetzt und gehörten damit zu den Besten ihres Jahrgangs.

Im Finale galt es, innerhalb einer Stunde komplexe Aufgaben aus der Informatik zu lösen. Neben dem Wettbewerb blieb auch Zeit für den Austausch mit anderen jungen informatikinteressierten Schülern aus der Region. Leider reichte es nicht ganz für das Treppchen, dennoch schnitten alle vier Jungs im oberen Bereich ab.

Wir gratulieren David Baldauf, Jonathan Bauch, Jakob Erlebach und Julius Hinkel herzlich zu dieser tollen Leistung und freuen uns über das große Engagement für die Informatik an unserer Schule.

In diesem Jahr bestritten sechs Mannschaften des EGW in allen Altersgruppen die Leichtathletikwettkämpfe im Rahmen von Jugend trainiert für Olympia und konnten in Zweibrücken und Edenkoben tolle Erfolge verbuchen.

Die U18-Mannschaft der unserer Mädels erreichte dabei sogar das Landesfinale, wo sie bei großer Hitze einen tollen vierten Platz erreichen konnte.
 
Herzlichen Glückwunsch!

Am 8. Juni sind wir, die katholischen Relischülerinnen und –schüler der Klassen 6 a, d und g mit Fr. Haas und Hr. Klohe nach Speyer gefahren, um in die Geschichte des Speyerer Doms einzutauchen und die schöne Altstadt zu erkunden. Dabei haben wir allerlei Wissenswertes und Kurioses erfahren:

  • In der Krypta des Doms findet man ein mittelalterliches Graffiti, eine Frau oder einen Soldaten. Vielleicht hat ein Handwerker vor vielen Jahrhunderten seine Geliebte dort verewigt?
  • In der Krypta gibt es außerdem den „rauschenden Kelch“. Angeblich kann man den Rhein dort rauschen hören und, mit ganz viel Glück, wird man von Taubheit geheilt.
  • Im Saal mit den Reliquien kann man alte Knochen und mittelalterliche Stoffe bestaunen.
  • 215 Stufen führen zu einem der Türme hinauf. Von dort aus genießt man eine wunderbare Aussicht über die Altstadt.
  • Die beste Aussicht auf die imposante Kathedrale genießt der Bischof. Er lebt im sog. „Bischofshaus“ direkt gegenüber vom Dom.

All diese Informationen vermittelte unser großartiger Domführer, der geduldig unsere Fragen beantwortete und jederzeit unter Beweis stellte, wie liebens- und lebenswert die Pfalz ist.
Nach der ausgiebigen Führung durften ein Eis und ein kleiner Stadtbummel nicht fehlen! Während der Rückfahrt gab es dann unsere Jahreszeugnisse „to go“ im Zug. Der Tag hat uns richtig gut gefallen! Wir danken allen, die uns diesen Tag ermöglicht haben, inklusive Konrad II.. dem Gründer des Doms.

Im Rahmen des Deutschunterrichts behandelte die Klasse 06a regionale Sagen. Zum Einstieg in eine solche wurden Zeichnungen des berühmten, nur lokal vorkommenden Vogeltiers erstellt und so entstand diese Sammlung von Elwetritschen-Porträts. Viel Vergnügen beim Betrachten der außergewöhnlichen Gestalten!

Vom 1. bis zum 3. Juni 2026 verbrachten wir als Bili-Kurs drei abwechslungsreiche Tage in den Vogesen. Begleitet wurden wir von Frau Oehm und Herrn Lüdtke, der kurzfristig für Frau Thoyer eingesprungen war. Dafür möchten wir uns gleich zu Beginn herzlich bedanken. Trotz der spontanen Änderung konnte die Fahrt wie geplant stattfinden und wurde für uns alle zu einem tollen Erlebnis.
Bereits am ersten Tag führte uns eine rund fünfstündige Wanderung auf das Hohneck, einen der bekanntesten Gipfel der Vogesen. Unterwegs beschäftigten wir uns mit verschiedenen Gesteinsarten, ihrer Entstehung und der geologischen Geschichte der Region. Herr Lüdtke verstand es dabei, seine Begeisterung für die Geologie auf die Gruppe zu übertragen und uns die Landschaft mit ganz anderen Augen sehen zu lassen. Was für viele zunächst nur Steine am Wegesrand waren, wurde durch seine Erklärungen zu spannenden Zeugen der Erdgeschichte. Ein Satz wird vielen von uns wohl noch lange in Erinnerung bleiben: „Feldspat, Quarz und Glimmer, die vergesse ich nimmer.“ Die drei Minerale sind die Hauptbestandteile von Granit und dürften wohl jedem von uns noch eine ganze Weile im Gedächtnis bleiben.
Am zweiten Tag stand eine Wanderung zur Tête des Faux auf dem Programm. Der Gipfel ist nicht nur für seine beeindruckende Aussicht bekannt, sondern auch für seine besondere historische Bedeutung während des Ersten Weltkriegs. Vor Ort wurden wir in verschiedene Gruppen eingeteilt und bearbeiteten an mehreren Stationen unterschiedliche Aufgaben rund um die Geschichte des Ortes. Besonders eindrucksvoll war dabei, dass unser Wanderweg direkt durch ehemalige Schützengräben und militärische Anlagen führte. Dadurch konnten wir die historischen Ereignisse nicht nur theoretisch kennenlernen, sondern die Geschichte gewissermaßen direkt vor Ort erleben.
Ein weiteres Highlight war der Besuch der Tellure – Mine d’Argent. Bei der Führung durch die ehemalige Silbermine erhielten wir spannende Einblicke in die Arbeit der Bergleute und die Geschichte des Bergbaus in den Vogesen.
Am dritten Tag besuchten wir den Lac Blanc und den Lac Noir. Dort erfuhren wir mehr über die Entstehung von Gletschern und Gletscherseen sowie über die Auswirkungen der Eiszeiten auf die Landschaft.
Neben den vielen Programmpunkten kam natürlich auch das gemeinsame Erlebnis nicht zu kurz. Die langen Wanderungen, die Gespräche unterwegs und die gemeinsamen Abende in der Auberge sorgten für viele schöne Erinnerungen. Auch wenn die Unterkunft zwischenzeitlich für einige unerwartete und durchaus amüsante Momente sorgte, werden gerade diese kleinen Geschichten wohl noch lange in Erinnerung bleiben.
Rückblickend war die Vogesenfahrt ein gelungener Abschluss unserer gemeinsamen Zeit im Bili-Kurs. Wir konnten die Region aus einer neuen Perspektive kennenlernen, viel Zeit miteinander verbringen und zahlreiche Eindrücke sammeln.
Deshalb möchten wir uns besonders bei Frau Oehm und Herrn Lüdtke bedanken. Mit viel Engagement, Geduld und guter Laune haben sie diese Fahrt ermöglicht und zu einem besonderen Erlebnis gemacht. Wir werden uns gerne an diese letzten gemeinsamen Tage als Bili-Kurs erinnern.
Das wäre auch noch die Überschrift: *Entre géologie, histoire et randonnée : trois jours dans les Vosges*

Am vergangenen Samstag, den 13. Juni, hieß es für unsere U18-Showtanzgruppe: Vorhang auf für die ganz große Bühne! Nach der erfolgreichen Qualifikation im Landesfinale durften die Mädels unsere Schule beim Bundesfinale Showtanz für Schulen in Frankfurt vertreten. Ein riesiger Erfolg, der im Vorfeld vor allem eines gekostet hat: jede Menge Schweiß, Disziplin und echtes Teamwork.

Harte Arbeit und starker Zusammenhalt

Der Weg nach Frankfurt war kein Spaziergang. Neben intensiven Übungsstunden in der Turnhalle stand ein enormer Organisationsaufwand an. Das Besondere daran: Die Mädels haben das gesamte Projekt komplett alleine gestemmt. Von der Choreografie über die Logistik bis hin zur Feinabstimmung – die Gruppe hat bewiesen, wie viel Power und Eigeninitiative in ihr steckt.

Der verdiente Lohn startete am Samstagmorgen um Punkt 7:00 Uhr, als die Reise Richtung Hessen losging.

Ein riesiges Dankeschön an unsere Unterstützer

Ein Event dieser Größenordnung lässt sich jedoch selbst mit dem größten Ehrgeiz nicht ganz ohne Hilfe von außen realisieren. Da dieses Bundesfinale leider nicht offiziell durch das Land Rheinland-Pfalz (RLP) finanziell gefördert wurde, mussten die Kosten für die An- und Abreise von den Familien selbst getragen werden.

Umso schöner war es zu sehen, wie unsere Schulgemeinschaft zusammenhält:

  • Die Eltern: Dank des großartigen Einsatzes der Eltern konnte die Fahrt flexibel und sicher in einem bereitgestellten Kleinbus angetreten werden.
  • Der Freundeskreis: Ein ganz besonderer und herzlicher Dank geht an unseren Freundeskreis! Durch die großzügige finanzielle Unterstützung wurde die Teilnahme überhaupt erst unbeschwert möglich. Dieses Engagement hat den Mädels den Rücken freigehalten.

Große Kulisse und ein toller 13. Platz

In Frankfurt angekommen, wartete eine beeindruckende Kulisse auf unser Team. Über 390 Schülerinnen und Schüler der Altersklassen U14, U18 und U19 aus dem gesamten Bundesgebiet waren angereist, um in einer Vorrunde und den anschließenden kleinen und großen Finals um den Titel des Bundessiegers zu tanzen.

Unsere Mädels zeigten zwei absolut packende Tänze und gaben auf der Bühne alles. Am Ende des Tages durften sie stolz ihre Medaillen und die Urkunde für einen hervorragenden 13. Platz entgegennehmen! Bei dieser starken bundesweiten Konkurrenz ein Ergebnis, auf das die gesamte Schule stolz sein kann.

Das Fazit dieser Reise: Unsere Showtanz-Mädels haben nicht nur sportlich absolut überzeugt, sondern vor allem menschlich gewonnen. Die wertvollen Erfahrungen im Bereich der Selbstorganisation, der Teamgeist und die unvergesslichen Momente auf der Bühne kann ihnen niemand mehr nehmen.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser großartigen Leistung!

Für das EGW tanzten: Amelie Bleese, Cleo Böringer, Maja Großglaus, Lana Job, Gwen Neuper, Maria Nistor und Lena Stieber

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