Im Rahmen einer kleinen Feierstunde erhielt das Europa-Gymnasium am vergangenen Freitagnachmittag aus den Händen der bei der ADD für die Arbeit am Oberrhein Verantwortlichen, Frau Waltraud Gottschalk, das Oberrheinsiegel. Aufgrund seiner - seit über 30 Jahren bestehenden - bilingualen Ausrichtung, dem generellen Engagement um die französische Sprache seitens der Fachlehrkräfte und der Schülerinnen und Schüler, die Französisch als erste oder zweite Fremdsprache erlernen, sowie dem aktiv gelebten Austausch zwischen deutschen und französischen Schülergruppen wurde unserer Schule diese Auszeichnung zuteil.

Dieses hervorragende Zusammenspiel aller am Schulleben Beteiligter zeigte sich auch in der Gruppe der Anwesenden: Neben Vertreterinnen der Fachschaft Französisch, Mitgliedern des Schulleitungsteams sowie Vertreterinnen des Schulelternbeirates wohnten der Französisch LK der MSS 12 ebenso selbstverständlich der Veranstaltung bei wie der Grundkurs Bili der MSS 13, aus dem Victor Apitz und Noah Wiese mit ihrer polylingualen Ode an den Oberrhein erfrischend knackig die Feierstunde eröffneten. Nach einer Begrüßung durch den Schulleiter, Herrn Dr. Holger Hauptmann, ließ Van Giao Le Dimitri Shostakovichs Waltz No. 2 - Jazz Suite in C-Minor am Klavier erklingen und bereitet damit die feierliche Überleitung zur Verleihung des Siegels.

In ihrer Ansprache betonte Frau Gottschalk zum einen die Vorzüge des Lebens in der Grenzregion beider Länder, das u.a. erlaube „in der Mittagspause mal schnell nach Wissembourg zu fahren“, verwies andererseits aber auch auf die noch abzubauenden Hürden, die bspw. beim Kauf einer Bahnfahrkarte von Neustadt nach Strasbourg zu bewältigen seien. Ein enormes Durchhaltevermögen bescheinigte sie Lehrenden wie Lernenden, die gemeinsam in der täglichen Arbeit am Zusammenwachsen, Verständnis und Austausch der Kulturen arbeiteten. Man merke beim Betreten der Schule, dass sie lebendig sei und es sei beeindruckend, was im Hinblick auf die interkulturelle Arbeit im deutsch-französischen Sektor am EGW geleistet werde. So sei denn auch das Oberrheinsiegel ein lebendiges Siegel, führte Frau Gottschalk weiter aus, ein Siegel, das bereits mit Leben gefüllt, aber auch weiterhin mit Leben zu füllen sei und sich der aktiven Völkerverständigung verpflichte. Mit Clair de Lune des französischen Komponisten Claude Debussy schloss der offizielle Teil der Feierstunde, dem in passender Atmosphäre um den Europa-Brunnen angeregte Gespräche folgten.

Als äußeres Zeichen der gelebten Zusammenarbeit erhalten auch unsere Partnerschulen in Colmar und Strasbourg dieses Zertifikat, denn nur durch die Kooperation mit Partnerinnen und Partner auf der anderen Seite des Rheins lässt sich das Band der deutsch-französischen Freundschaft am Leben erhalten.

Ab sofort steht Ihnen unser neuer Info-Brief online zur Verfügung. Jetzt herunterladen!

Der Bus zur Fahrt 547-236, regulär ab 13:30 Uhr Wörth, Schulstr. nach Schaidt, fährt aktuell mit einer Verspätung von 16-20 Minuten, also erst 13:46 –13:50 Uhr während der Baustelle Hagenbach. Grund hierfür ist die Umleitung zur Baustelle zwischen Hagenbach – Neuburg, weil das Fahrzeug aus Neuburg gefahren kommt.

Vor zwei Jahren, am 13. Juli 2022 ging Monsieur Imbert so unerwartet von uns. Nicht nur seiner Familie riss es den Boden unter den Füßen weg, sondern auch wir am Europa-Gymnasium sind bis heute unendlich traurig. Monsieur Imbert war nicht nur eine toller Lehrer, er war so viel mehr. Er bot im Trubel des Schulalltags eine wichtige Stützte für all seine Schülerinnen und Schüler, er erhellte die langen Stunden mit so einer charismatischen, lustigen Art, wie sie keiner je geboten hat. Er konnte gut zuhören, fragte nach, gab Ratschläge und sorgte vor allem immer für gute Laune.

Wir haben heute genau vor zwei Jahren einen guten Freund, einen großartigen Menschen und einen beeindruckenden Intellektuellen verloren!

Aus diesem Grund haben die Bilikurse 11 und 12, die alle Monsieur noch in guter Erinnerung haben, während ihrer Exkursion an ihn gedacht und ihm ein kleines Denkmal geschaffen. An der grotte Dagobert, auf einem der vielen malerischen Wanderwege in der Vallée de Munster, haben wir Dominique Imbert verewigt.

Merci pour tout Monsieur! On ne t’oubliera jamais!!!

Aufgrund der Baustelle zwischen Hagenbach und Neuburg und der daraus resultierenden Umleitung bzw. der 4 Ampelschaltungen kommt es zu der Einschränkungen auf der Linie 549.

Da bei einer Baustelle grundsätzlich gewisse Einschränkungen unvermeidbar sind, liegen solche auch in diesem Fall vor. Zum Beispiel kann die Kehlstraße in Neuburg umlaufbedingt nicht bedient werden (nur Bürgerhaus u. Bahnhof).

Leider konnten zudem 2 (von 3) Fahrten morgens von Neuburg zum Schulzentrum Wörth routentechnisch nicht vollständig beibehalten werden. Diese Fahrten starten daher während der Baustellenlaufzeit umlaufbedingt in Hagenbach, Bahnhof.

Fest steht, dass sowohl seitens des Busunternehmens als auch unsererseits als Kreisverwaltung der Fokus auf die weitestgehend mögliche Sicherstellung des Schulverkehrs zu den Hauptzeiten (zur 1. + 6. Std. sowie nach Ende der GTS zu ca. 16 Uhr) gelegt worden ist.

Im Baustellenfahrplan sind zwecks besserer Übersicht die relevanten Hin- und Rückfahrten im Schulverkehr jeweils farblich markiert und deren Hauptanpassungen kurz benannt.

Auch in diesem Jahr hat das EGW wieder ein Team beim Stadtradeln gestellt. Direkt nach den Pfingstferien ging es - für manche anscheinend überraschend - los. Zu Beginn des dreiwöchigen Zeitraumes startete das Team mit 21 radelnden Schülerinnen, Schülern, Lehrerinnen und Lehrern. Bis zum Ende der drei Wochen wuchs die Gruppe auf immerhin 71 Teilnehmende an.

Trotz teilweise wirklich ungünstigen Wetters konnten wir fleißig Kilometer sammeln, so dass wir am Ende in der Kategorie „Weiterführende Schulen“ des Unterwettbewerbs Schulradeln im Landkreis Germersheim den 3. Platz belegten, dotiert mit 150€. In der Kommune Wörth in der Kategorie „Team mit den meisten Kilometern“ erreichten wir sogar den 2. Platz. Gerade dieser 2. Platz war hart umkämpft, immer wieder wechselten wir mit dem Team Maximiliansau die Plätze. Das bessere Ende hatten schließlich wir.

Auf freiwilliger Basis hatten wir das Stadtradeln 2024 mit einer Spendenaktion für die „Burundikids e.V.“ verknüpft, organisiert nach dem Vorbild der Spendenläufe. Teilnehmende suchten sich in ihrem Umfeld Spendende, die bereit waren, am Ende für die geradelten Kilometer einen Betrag X an die „Burundikids“ zu spenden. Dorthin spendeten wir auch unser Preisgeld. Insgesamt kamen auf diese Art knapp 2000€ zusammen.

Am 01.07.2024 machten wir, die Klasse 7c, uns mit Bus und Bahn auf den Weg nach Herxheim in das dortige Museum. Passend zu unserem Thema im Geschichtsunterricht ließen wir uns gemeinsam mit unseren Lehrerinnen Frau Buchberger und Frau Lebrecht durch die Ausstellung der Jungsteinzeit führen. Wir schauten uns Werkzeuge, die man damals benutzte, an, aber auch alte Schädel und Zähne von Menschen, die vor ca. 7000 Jahren in Herxheim lebten. Besonders spannend fanden wir das menschliche Skelett, das dort ausgestellt ist. Nach einer kurzen Frühstückspause ging es mit dem Workshop „Specksteinamulette“ weiter. Dabei bekam jeder einen Speckstein und konnte ihn in die Form schleifen, die einem am besten gefiel. Danach schnitzten wir noch Motive in den Stein und anschließend wurden die Steine an einer Schnur befestigt, sodass wir sie als Ketten tragen können. Es hat uns sehr viel Spaß bereitet die Specksteine zu gestalten und auch unsere beiden Lehrerinnen hatten Spaß uns dabei zuzusehen. Nach einem gemeinsamen Abschlussfoto traten wir den Rückweg an. Es war ein sehr schöner Ausflug und wir haben ein paar tolle Erinnerungen an diesen Tag mitgenommen.

Wie in den vergangenen Schuljahren freuen wir uns auch dieses Jahr wieder über die Teilnehmer und Preisträger im Landeswettbewerb Physik.

Alle Teilnehmer der ersten Runde in Klasse 8 (Safiya Lakhdar, Vivienne Schellenberger, Anna Bentz) erreichten einen 3. Platz und haben sich damit für die zweite Runde im kommenden Schuljahr qualifiziert.

An der zweiten Runde hat dieses Jahr nur Moritz Wagner teilgenommen und einen 2. Platz erreicht, der mit einem Buchpreis gewürdigt wurde.

Die Fachschaft Physik freut sich sehr über die rege Teilnahme am Landeswettbewerb Physik und gratuliert den Teilnehmern und Preisträgern.

Am Morgen des 25. Juni machte sich der Französisch-Leistungskurs 11 FR1 auf den Weg zum Otto-Schott-Gymnasium in der Landeshauptstadt Mainz. Für unsere erfolgreiche Teilnahme am Internet-Teamwettbewerb im Januar dieses Jahres waren wir vom Institut Français mit weiteren Schulklassen zu einer ganz besonderen Veranstaltung eingeladen: einem Breakdance-Workshop mit dem vierfachen Weltmeister Abdel Chouari.
Nach der Begrüßung durch den Direktor des Institut Français Mainz ging es dann auch schon los. Der in Toulouse beheimatete Abdel Chouari stellte sich und seine Équipe vor und nahm uns mit auf eine kurze Zeitreise durch die Geschichte des Breakdance:
In den 1970er Jahren in den Bronx (einem Stadtteil von New York City) entwickelte sich Hip-Hop als identitätsstiftende Subkultur von Jugendlichen. Damals wie heute spricht man von den „Fünf Säulen des Hip-Hop“: Graffiti, DJs, Rap, Beatboxing und eben Breakdance. Über die Jahrzehnte entwickelte sich diese Tanzkultur weiter und gewann immer mehr an Popularität. Inzwischen ist „Le breaking“ ein Sport, der weltweit praktiziert wird – es gibt Turniere, Weltmeisterschaften und rund 30 Millionen Anhänger. Sie nennen sich B-Boys und B-Girls oder Breaker. 2024 ist für sie ein ganz besonderes Jahr. Breakdance ist bei dem Spielen in Paris erstmals olympisch!
Für uns begann nach dieser Einführung das Highlight der Begegnung: der Workshop. Abdel Chouari, seit 2008 mit eigener Schule in Toulouse, zeigte uns mit seiner Équipe die Grundelemente des Breakdance, wie „Floor work“, „Power moves“ und „Freeze“. Dann hieß es, eine eigene Choreographie zu erarbeiten. Nach einigem Üben versammelten sich schließlich alle Teilnehmer in einem großen Kreis, „Cypher“ genannt, wo unter rhythmischem Klatschen der Übrigen nach und nach jeder seine neugelernten „Moves“ präsentierte.
Die Veranstaltung endete mit einer Fragerunde und gemeinsamen Fotos. Nach einem Mittagessen und Bummel durch die Mainzer Innenstadt machten wir uns, um eine Begegnung mit äußerst sympathischen Breakern reicher, schließlich wieder auf den Heimweg. Es war eine gelungene Exkursion, die uns mit Freude an Musik und Bewegung einen Sport eröffnet hat, den die meisten von uns noch nie zuvor ausgeübt hatten. Einhellige Meinung nach dem Workshop: Jeder sollte es einmal ausprobieren! -
Abschließend möchten wir uns beim Freundeskreis der Schule für die Finanzierung der Fahrtkosten und beim Institut Français für die Einladung bedanken.

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