Mehr als 3,5 Milliarden Mark zahlte die Bundesrepublik zwischen 1962 bis 1989, um insgesamt 33 755 politische Häftlinge aus der DDR frei zu kaufen. Eine dieser Häftlinge war Helga Kuhnert, die bei den Klassen 10b/10e zu Besuch war.

            

Getrieben von der Sehnsucht nach Freiheit und Selbstbestimmung, plante die heute 67-jährige ehemalige Lehrerin Helga Kuhnert zusammen mit ihrem Mann, einem erfolgreichen Sportler, die Flucht aus der DDR. Getarnt als Urlaubreise ging die Fahrt von Magdeburg nach Ungarn, wo sie am 11. August 1978 über den Neusiedlersee nach Österreich fliehen wollten. Beim Auskundschaften der Örtlichkeiten wurden sie jedoch festgenommen und ins Bezirksgefängnis Győr (Ungarn) gebracht. Später wurden die beiden an die DDR ausgeliefert und an das Stasigefängnis „Roter Ochse“ in Halle überstellt. Selbst nach 40 Jahren beschreibt Helga Kuhnert die unmenschlichen Haftbedingungen und Schikanen noch sehr detailliert. Dank dem Engagement von Verwandten aus Westdeutschland bekamen beide für den Prozess Anwälte aus der BRD gestellt. Der zweitägige Strafprozess, bei dem sie ihren Mann nach langer Trennung wiedersah, fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Wegen Fluchtversuchs aus der DDR wurden sie zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt, die Helga Kuhnert im Frauengefängnis Hoheneck bis zu ihrem Freikauf Ende September 1979 verbrachte.

In ihrem Vortrag verdeutlichte Helga Kuhnert, wie sehr es ihr am Herzen liegt, ihre Geschichte an junge Menschen weiterzugeben, sodass dieser Teil der deutschen Geschichte nicht in Vergessenheit gerät.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Helga Kuhnert für ihren authentischen Zeitzeugenbericht, der veranschaulichte, wie stark das menschliche Bedürfnis nach Freiheit und Selbstbestimmung sein kann. So stark, dass Menschen sich unter Lebensgefahr in eine ungewisse Zukunft begeben und alles zurücklassen.

Sophia Fischer (7b) heißt die diesjährige Schulsiegerin im Vorlesewettbewerb Französisch. Im Duell der Klassenbesten konnte sie die Jury mit ihrer Leistung am meisten überzeugen. Es folgen auf Platz 2 Jessica Vollmer (7c) und auf Platz 3 Mina Logé (6f). Ihnen sowie den übrigen Teilnehmern dieser Wettbewerbsrunde gilt unser herzlicher Glückwunsch.

Am Mittwoch, den 06.06.2018, trat das Europa-Gymnasium zum ersten Mal die Lego® Weltraum Expedition an. In kleinen Gruppen, die aus Schülern der Klassenstufen 5 bis 8 bestanden, inszenierten Herr Hellenthal und Herr Heinzler eine Forschungsreise zum Mars. Im Team standen die Schüler realistischen Problemstellungen gegenüber, die sie mit MINT-übergreifenden Lösungsansätzen bearbeiteten. So ging es beispielsweise darum, eine Rakete Richtung Mars zu starten oder ein Sonnensegel auszufahren. Dabei wurde den Arbeitsgruppen schnell klar, dass es mehrere Anläufe braucht, bis eine Lösung zufriedenstellend funktioniert. Trotz der sommerlichen Temperaturen hat es den Schülern großen Spaß gemacht und wir haben uns bereits zu einem weiteren Treffen verabredet.

Eine gelungene Zusammenarbeit des Deutsch-Leistungskurses des Europa-Gymnasiums Wörth mit dem Ev. Kindergarten Aach.

„Als Kind ist jeder ein Künstler. 
Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben.“ Pablo Picasso

Mit diesem Zitat begann der Ev. Kindergarten Aach 2017/18 sein Geschichtenprojekt, das in diesem Schuljahr ganz der Kunst gewidmet sein sollte. Ermöglicht wurde dies durch die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Leistungskurs des Abiturjahrgangs 2017 von Frau Lauter.
Da dem Kindergartenteam die Fortsetzung der Geschichte „Linnéa im Garten des Malers“ fehlte, bot der Deutsch-Leistungskurs engagiert seine Hilfe an. Praxisnah und kindgerecht verfassten die Abiturienten in den verbleibenden Schulstunden nach ihrem Abitur die fehlenden Geschichten für das Kindergartenjahr und ermöglichten somit den Kindern eine kreative Kunstreise durch Europa. Lebhaft ersannen sie für die 3- bis 6-Jährigen die Reise der kunstinteressierten Hauptfigur durch Europa. Wie ein roter Faden zog sich die Geschichte durch das Kindergartenjahr: Jahreszeiten, Sprache, Traditionen von Land und Leuten wurden gleich mit eingebaut. Praktische Tipps zur Durchführung und Umsetzung typischer Maltechniken und Kunstepochen fehlten natürlich auch nicht. Die Kinder lernten dabei berühmte Maler sowie einige ihrer Kunstwerke kennen: Claude Monet, Vincent van Gogh, Pablo Picasso und auch Joan Miró wurden im Laufe des Jahres zu vertrauten Namen. Sie befassten sich mit verschiedenen Kunstwerken, wurden selbst kreativ und erweiterten ihre Wahrnehmungs- und Ausdrucksmöglichkeiten. Gespannt lauschten die Kinder den Geschichten und setzten mit großem Eifer die Anregungen in ihren Werken um.
Kreativität und Experimentierfreude kamen also nicht zu kurz, denn strahlend-stolze Künstlergesichter belohnten die Erzieher. Auch die Eltern äußerten sich durchweg positiv zum Kunstjahr. Am 23.06. schließt das Projekt nun mit einer Vernissage der kleinen Künstler im Kindergarten ab.
Wir danken daher ganz besonders dem Deutsch-LK und Fr. Lauter für den produktiven Einsatz, die tollen Ideen sowie die wertvolle Zusammenarbeit und wünschen allen weiterhin viel Muße für das Künstlerische im Leben!

Je m'appelle Kenza, j'ai 13 ans et je viens de passer 2 mois en Bretagne avec l'échange Brigitte Sauzay.

Il y a 2 ans, ma mère m'a raconté qu'il y avait ce programme qui permet de vivre en France, apprendre la langue et y aller au collège pour les élèves à partir de la quatrième (8ème en Allemagne). J'apprends le français depuis presque 4 ans et j'adore voyager et apprendre à connaître d'autres cultures. C'est pourquoi que j'étais toute de suite d'accord d'y participer.

                                             

Nach dem Aufenthalt meiner Austauschschülerin in Deutschland und einigen Vorbereitungen ging es am 10.3.2018 endlich los! Meine Familie brachte mich nach Strasbourg an den Bahnhof und nach einigen Tränen setzte sich mein TGV gegen 8 Uhr in Richtung Bretagne. Nun lagen etwa 950 km und viereinhalb Stunden Fahrt vor mir. Um 12:30 Uhr kam ich wohlbehalten bei strahlendem Sonnenschein in Rennes, der Hauptstadt der Bretagne, an, wo ich bereits von meiner Gastfamilie erwartet wurde. Diese besteht aus meiner gleichaltrigen Austauschschülerin, meinen Gasteltern, einem jüngeren Gastbruder und zwei jüngeren Gastschwestern, eine richtige famille nombreuse! Am späten Nachmittag erreichten wir schließlich Plescop, einen kleinen Ort im Süden der Bretagne, im Département Morbihan, ganz in der Nähe von Vannes. Montags war bereits mein erster Schultag im collège von Grand-Champ, meine neue Klasse war die 4A. Die Schule in Frankreich ist ganz anders als bei mir:

Auch in diesem Schuljahr hat natürlich wieder unser Irland-Austausch stattgefunden. Acht Mädchen und acht Jungen der 10. Klassen haben eine Woche im beschaulichen Cavan im Herzen der irischen Republik verbracht und eine ganze Menge erlebt. Neben zahlreichen Treffen mit der Austauschgruppe haben viele Gastfamilien mit unseren Schülern Wochenendausflüge nach Dublin oder zu anderen Sehenswürdigkeiten unternommen. Einer unserer Schüler hatte sogar die Ehre, bei einem Konzert der Rolling Stones dabei zu sein.

Daneben haben unsere Schüler auch in diesem Jahr fleißig am irischen Schulunterricht teilgenommen. Die Mädchen waren wie immer am Loreto College untergebracht, während die Jungs ihre Austauschpartner zum St. Patrick’s College begleitet haben. Für neue Erfahrungen im sprachlichen und kulturellen Bereich war also ausreichend gesorgt.

Am letzten Abend hat natürlich auch wieder das traditionelle Abendessen mit der gesamten Austauschgruppe in einem Restaurant in Cavan stattgefunden. Hier hatten wir endlich Gelegenheit, unser Gruppenfoto aufzunehmen. Da die Bewohner von Cavan sehr freundlich und geduldig sind, hat es auch niemanden gestört, dass wir dabei für einige Minuten die Straße blockiert haben.

Am 29.Mai führte die Klasse 10e eine mathematische Stadtralley in Wörth durch und setzte sich dabei an interessanten, realen Orten mit der Mathematik auseinander.

          

Nach einer kurzen Einführung statteten sich die Kleingruppen bestehend aus Navigator, Schriftführer und Vermesser mit ihrer Ausrüstung aus: Maßband, Stifte, Klemmbrett und dem Herzstück der Schnitzeljagd, einem Smartphone. Mit der App "MathCityMap" navigierten die Schüler von Aufgabe zu Aufgabe und kontrollierten ihre Ergebnisse in Echtzeit mithilfe der App. Gestufte Hilfen unterstützten die Schüler beim Lösen der Aufgaben.

Die mathematischen Problemstellungen bestanden überwiegend aus Berechnungen an verschiedenen geometrischen Körpern wie Säulen, Kugeln oder Pyramiden. Aber auch Aufgaben zu trigonometrischen Funktionen und zur Wahrscheinlichkeitsrechnung mussten gelöst werden. Die dafür benötigten Größen galt es dabei möglichst exakt zu messen. Besonders gut hat den teilnehmenden Schülern der Wettbewerbsmodus gefallen, bei dem die verschiedenen Teams sich gegenseitig beim Lösen der Aufgaben überflügelten. 

Am Donnerstag, den 17. Mai spielte unsere Tennismannschaft WK 3 mit Penelope Neff, Alicia Mall, Luisa Wehefritz,  Nelly Fasch und Leah Hammer in Kaiserslautern gegen das Heinrich-Heine Gymnasium um den Regionalentscheid zum Landesfinale 2018. Leider waren die Gegnerinnen stärker - ein großes Lob aber an unsere Mannschaft und Glückwunsch zum 2. Platz.

Wir gratulieren den Spielerinnen des Heinrich-Heine Gymnasiums Kaiserslautern und freuen uns auf eine eventuelle Revanche nächstes Jahr.

                                             

Am Donnerstag, 24. Mai, konnten die Tennismädchen WK 4 mit Alicia Mall, Lara Maria Kirchhofer, Laura Schmidt, Anna Mittenbühler und Charlotte Schwarz den zweiten Platz im Landesentscheid in Koblenz belegen.

Nach einem 9:5 Auftaktsieg gegen Neuwied ging es in einem „denkwürdigen“ (O-Ton des Organisationsleiters) Finale nach drei gewonnen Match-Tiebreaks mit guter Ausgangslage in die Doppel. Dort mussten sich die Finalistinnen in zwei an Spannung kaum zu übertreffenden Spielen letztlich doch geschlagen geben.

Glückwunsch an die Mannschaft aus Trier, die sich verdient zum Sieg gekämpft hat, aber auch ein dickes Lob an unsere Spielerinnen, die absolut auf Augenhöhe spielten und denen nur ein Quäntchen Glück zum Titel fehlte.

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