Auf den Physikwettbewerb wurde ich in der achten Klasse durch Herrn Doktor Hauptmann aufmerksam. Er schilderte unserer Klasse begeistert die Aufgaben und Erfahrungen, die dieser Wettbewerb mit sich bringt und welch spannendes Fach Physik sein kann. Daraufhin entschied ich mich für die Teilnahme am Wettbewerb und ich sollte es nicht bereuen.

Zunächst galt es diverse physikalische Aufgaben zu lösen und Experimente durchzuführen. Auch wenn das Lösen der Aufgaben mitunter etwas schwierig und zeitintensiv war, die Freude über die Nachricht des Erreichens der nächsten Runde entschädigte für den großen Aufwand.

Nachdem ich mehrere Aufgaben erfolgreich gemeistert hatte, wurde ich schließlich für drei Tage zur finalen Runde an die Universität Kaiserslautern eingeladen.

Im Herbst vergangenen Jahres wurde ein einwöchiges Vorbereitungsseminar an der Universität Kaiserslautern abgehalten, um uns das wissenschaftliche Arbeiten näherzubringen und uns auf die Finalrunde im Mai 2018 vorzubereiten. Die zwölf Sieger, die aus den Wettbewerbsrunden in Rheinland-Pfalz hervorgegangen waren, fanden sich hierzu in der Universität ein. Drei Tage durfte ich an der Technischen Universität Kaiserslautern vielen interessanten Vorträgen über physikalische Themen beiwohnen und habe dadurch viel über Physik gelernt. Sehr interessante Themen wie Astrophysik, Lasertechnologie oder Atomphysik standen auf dem Programm. Ein wichtiger Teil meines Aufenthaltes in Kaiserslautern war außerdem die Bewältigung der Finalrunde des Wettbewerbs. Dazu musste ich in einem praktischen Teil physikalische Experimente durchführen und auswerten und danach ein Kolloquium über meine zuvor bearbeitete Hausarbeit abhalten. Besonders beeindruckend war ein Rastertunnelmikroskop-Versuch, bei dem wir Atome sehen konnten.

Zur Abschlussfeier in der Rotunde, einem Festsaal der Universität Kaiserslautern, waren auch die Eltern und Schulleiter eingeladen. Nach einer gleichermaßen interessanten und erheiternden Festrede erhielten wir schließlich unsere Preise aus der Hand von Professor Doktor Aeschlimann, welcher auch der Sprecher des Landesforschungszentrums ist.

Letztlich war die Teilnahme am Wettbewerb sehr interessant und ich möchte diese Erfahrung keinesfalls missen. Die zwei Jahre, in denen ich mich im Rahmen des Wettbewerbs verstärkt mit der Physik auseinandersetzte, brachten mir auch ganz neue Erkenntnisse und haben mein Interesse an diesem Fach geweckt. Die Teilnahme ist in jedem Fall empfehlenswert!

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