Austausche am Europa-Gymnasium
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Schüleraustausch mit Frankreich |
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Schüleraustausch mit der Cité Scolaire Internationale Europole in Grenoble Seit 1998 besteht die Partnerschaft mit unserer Partnerschule Cité Scolaire Internationale Europole. Einwöchiger AustauschDieser einwöchige Austausch wird von den deutschen und französischen Lehrern gemeinsam organisiert und begleitet. Seit 1998 nehmen Schüler der 7. Klasse mit Französisch als 1. Fremdsprache für eine Woche, meistens im Februar oder März, französische Schüler aus Grenoble auf. Der einwöchige Gegenbesuch der deutschen Schüler in Grenoble findet in der Regel im Mai oder Juni statt.
Zwei- bis dreiwöchiger Austausch Zusätzlich zu diesem einwöchigen Austausch besteht ab dem Schuljahr 2008/09 die Möglichkeit 2 bis 3 Wochen bei einem französischen Austauschpartner in Grenoble zu verbringen und den Unterricht mindestens 2 Wochen in der Cité Scolaire Internationale Europole zu besuchen. Umgekehrt verbringt der französische Schüler 3 Wochen in der Klasse seines Austauschpartners am Europa-Gymnasium und besucht dort mindestens 2 Wochen den Unterricht. Das französische Schulsystem lässt einen solchen Aufenthalt bevorzugt in der 5e, der 4e und der 3e zu, dies entspricht in Deutschland den 7., 8. und 9. Klassen. Der zwei- bis dreiwöchige Austausch ist auch für Schüler mit Französisch als 2. Fremdsprache (ab 2. Lernjahr) geeignet.
Im Gegensatz zum einwöchigen Austausch, dessen An- und Abreise sowie Programm vor Ort von deutschen Lehrern organisiert und begleitet wird, beruht der zwei- bis dreiwöchige Austausch auf individueller Initiative. Die Familien übernehmen die Fahrtkosten und Organisation der An- und Abreise. Für den Schulbesuch muss sowohl in Deutschland als auch in Frankreich ein Antrag (Personalbogen) gestellt werden. Frau Becker in Wörth und Frau Nordmann-Gidoin in Grenoble sind dabei behilflich. Mögliche Zeiträume, die sich für den Aufenthalt der deutschen Schüler in Grenoble anbieten, sind:
Der Austausch beruht auf Gegenseitigkeit, d.h. die Gasteltern haben keinen Anspruch auf Erstattung von Kosten etwaiger Fahrgelder, Verpflegung etc.
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Brigitte-Sauzay-Programm (zwei oder drei Monate) Weiterhin gibt es die Möglichkeit im Rahmen des Brigitte-Sauzay-Programms zwei oder drei Monate in Frankreich zu verbringen und an der Cité Scolaire Internationale Europole den Unterricht zu besuchen. Das Brigitte-Sauzay-Programm unterstützt Schüler der 8. bis 11. Klasse, die seit mindestens zwei Jahren Französisch lernen und einen individuellen Aufenthalt in Frankreich auf Austauschbasis absolvieren wollen. Der Austausch ist für Schüler mit Französisch als 1. und 2. Fremdsprache geeignet.
Die deutschen Schüler bleiben in der Regel drei Monate in Frankreich. In Einzelfällen kann die Aufenthaltsdauer auch auf acht Wochen begrenzt werden. Der Zeitpunkt des Austausches wird in Abstimmung mit den verantwortlichen Lehrern der beteiligten Schulen (Frau Becker in Wörth und Frau Nordmann-Gidoin in Grenoble) gewählt. Während ihres Aufenthaltes sind die deutschen Schüler in der Familie ihres Austauschpartners untergebracht und besuchen mindestens sechs Wochen lang den französischen Unterricht.
Da die Cité Scolaire Internationale Europole als internationale Schule spezielle Aufbauklassen für Französisch als Fremdsprache anbietet, haben die deutschen Schüler beim Sauzay-Austausch den Vorteil, in eine Aufbauklasse aufgenommen zu werden, in der sie 8-10 Wochenstunden Französisch als Fremdsprache erlernen. Die deutschen Schüler besuchen in der Regel nicht die Klassen ihrer französischen Austauschschüler. Im Gegenzug nehmen die deutschen Schüler ihren französischen Partner in ihrer Familie auf. Die französischen Schüler besuchen im Europa-Gymnasium meistens die Klassen, die auch bilingualen Unterricht in Geschichte und Erdkunde haben, d.h. nicht automatisch die Klassen ihrer deutschen Partner. Das Programm beruht somit auf Gegenseitigkeit; die Aufenthalte sollen natürlich nicht gleichzeitig, sondern nacheinander stattfinden!
Beim Sauzay-Austausch kann das DFJW (Deutsch-Französisches Jugendwerk) den Teilnehmern einen pauschalen Zuschuss zu den Fahrtkosten gewähren, sofern vor Beginn des Austausches ein entsprechender Zuschussantrag eingereicht wird. Die Antragsformulare können bei Frau Becker am Europa-Gymnasium oder direkt beim DFJW angefordert werden. Die Überweisung des Fahrtkostenzuschusses erfolgt nach der Rückkehr der Schüler gegen Vorlage eines Erfahrungsberichtes und einer Bescheinigung der französischen Schule über die Dauer des Aufenthaltes.
Wie der zwei- bis dreiwöchige Austausch beruht auch das Brigitte-Sauzay-Programm auf individueller Initiative. Die Familien übernehmen die Organisation der An- und Abreise. Für den zwei- bis dreiwöchigen Austausch und den Sauzay-Austausch gilt: Die Entscheidung über die Teilnahme am Austausch und die Aufnahme eines Partnerschülers wird von den verantwortlichen Lehrern und dem Schulleiter getroffen. Nur leistungsstarke, motivierte und anpassungsfähige Schüler profitieren aus Erfahrung von einem längeren Aufenthalt im Ausland.
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Schüleraustausch mit Saint-Martin-en-Bresse (Burgund) Einwöchiger AustauschDieser einwöchige Austausch wird von den deutschen und französischen Lehrern gemeinsam organisiert und begleitet. Schüler der 8. Klasse mit Französisch als 2. Fremdsprache nehmen für eine Woche, meistens im April, französische Schüler aus Saint-Martin-en-Bresse auf. Der einwöchige Gegenbesuch der deutschen Schüler am Collège Olivier de la Marche in Saint-Martin-en-Bresse findet in der Regel im Juni statt. |
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Die Schulen im Überblick:
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Cité Scolaire Internationale Europole in Grenoble |
Informationen zu Grenoble |
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Grenoble liegt im Departement der Isère, so auch der Name des Flusses, an dem die Stadt liegt. Grenoble gilt als Hauptstadt der französischen Alpen und war 1968 Olympiadestadt (die Originalsprungschanze kann man auch heute noch besichtigen). Seit 1998 existiert der Austausch mit unserer Partnerschule Cité Scolaire Internationale Europole. Jedes Jahr (meistens im Februar oder März) nehmen Schüler der 7. Klasse (mit Französisch als 1. Fremdsprache) für acht Tage Schüler aus Grenoble auf. Der Gegenbesuch findet nach Absprache davor oder danach statt. |
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Le collège Olivier de la Marche in Saint-Martin-en-Bresse |
Informationen zu Saint-Martin-en-Bresse |
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Saint-Martin befindet sich in der Ebene von Bresse, ca. 17 km von Chalon sur Sâone entfernt. Zahlreiche Flüsse und Seen prägen die Region. Diese ist zudem bekannt für ihre Rinder- und Geflügelzucht sowie ihren Getreideanbau. Das Collège Olivier de la Marche ist eine kleine, überschaubare Schule mit 281 Schülern, die sich auf 12 Klassen (3 Klassen pro Jahrgangsstufe) aufteilen. |
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verfasst von: BeD |
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Schüleraustausch mit Polen |
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Seit 2006 besteht der Schüleraustausch mit dem allgemeinbildenden Lyzeum in Krotoszyn für unsere 11. Jahrgangsstufe. Austausche sowie Schülerbegegnungen erfreuen sich am Europa-Gymnasium einer langjährigen Tradition. Anders jedoch als bei den bisherigen Austauschen steht hier nicht die Sprache im Fokus, sondern vielmehr der interkulturelle Austausch. Ziel ist es, den jungen Menschen die Kultur unseres östlichen Nachbarn näher zu bringen und dadurch den europäischen Gedanken zu fördern. Darüber hinaus bietet der ostmitteleuropäische Raum zunehmend Chancen für die berufliche Zukunft.
Aufgrund dieser Intention erfreut sich unser Schüleraustausch dankenswerter Weise zahlreicher Zuschüsse, beispielsweise durch den Kreis Germersheim.
Die polnischen Schüler/innen, die Deutsch als Fremdsprache erlernen, besuchen unsere deutschen Schüler/innen in der Regel im Zeitraum ca. 2-3 Wochen nach den Sommerferien. Im Zeitraum Mai / Juni findet dann für gewöhnlich unser Gegenbesuch in Krotoszyn statt. Im Schnitt umfasst der Austausch ca. 15 Schüler/innen.
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Während für unsere polnischen Gäste auch die Sprache im Zentrum steht, bilden hingegen für unseren Gegenbesuch andere Aspekte den Schwerpunkt. Insgesamt sind 3 Themenkomplexe vorgesehen, die im Zentrum unseres Besuches stehen sollen:
Zum einen findet eine Exkursion in das Vernichtungslager Auschwitz statt. Begleitend hierzu wird die Frage nach den Ursachen und menschlichen Hintergründen anhand vielfältiger Materialen erörtert.
Ein weiterer Komplex stellt die deutsche Spurensuche dar. Hier rückt das unweit gelegene Breslau (Wroclaw) in den Fokus, aber auch Posen (Pozna´n) befindet sich in relativer Nähe zu Krotoszyn. Hier gilt es, historische Ursachen, Hintergründe aufzuzeigen, aber zugleich auch auf die Unterschiede in der Entwicklung der beiden Staaten hinzuweisen.
Noch heute sind in Krotoszyn deutlich die Spuren des Sozialismus zu erkennen. Dem wollen wir nachgehen und uns auch hiermit auseinandersetzen. Aber auch in Breslau finden sich hierzu vielfältige Spuren, die man auf den ersten Blick keinesfalls dahinter vermuten mag: So waren in den 80er Jahren Zwerge ein Symbol der politischen Oppositionsbewegung „Orange Alternative“. Diese fanden sich auf Hauswänden usw. wieder. Noch heute begegnen uns in Breslau diese kleinen Gesellen (poln. krasnale) in Form von Bronzestatuen recht zahlreich!
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Wir hoffen somit, auch unseren Schüler/innen einen abwechslungs- und lehrreichen Austausch anbieten zu können und freuen uns über ein reges Interesse!
Das Bewerbungsformular kann hier heruntergeladen werden.
Für weitere Fragen, Anregungen oder Ähnliches stehen Herr Steinhaus oder Frau Nies als Ansprechpartner zur Verfügung.
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verfasst von: Nies |
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Schüleraustausch mit USA |
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Über zehn Jahre haben wir diesen Austausch mit zwei Schulen in den USA durchgeführt (Westfield und Nampa); die Pensionierung des Deutschlehrers in Nampa bedeutete jedoch leider auch das Aus für diesen Austausch. Durch persönliche Kontakte konnten der damalige GAPP-Koordinator Peter Grützmacher und seine Nachfolgerin Elisabeth Jung zwei neue amerikanische High Schools für den Austausch mit dem Europa Gymnasium Wörth begeistern. Unsere neuen Austauschschulen sind die Rochester High School in Illinois und nur 20 Meilen davon entfernt die Sangamon Valley High School in Niantic. Mit der Rochester High School startete der Austausch im Herbst 2002, mit der Sangamon Valley High School im Herbst 2006. Wir führen den Austausch im Rahmen des German-American Partnership Program (GAPP) durch, das nicht nur organisatorische Hilfe bereit stellt, sondern auch die Lehrerflüge bezuschusst und besonders teurere Flüge der Schüler nach den USA subventioniert. GAPP ist ein Programm, das durch persönliche Begegnungen wie Schüleraustausche Brücken schlagen will zwischen jungen Menschen in Deutschland und den USA. Zur Zeit gibt es etwa 700 aktive Schulpartnerschaften zwischen deutschen und amerikanischen Schulen. Jedes Jahr besuchen mehr als 5000 amerikanische High School Schüler ihre Partner in Deutschland, 8000 deutsche Schüler wagen den Sprung über den ‚großen Teich’. Das Programm wird auf deutscher Seite durch den Pädagogischen Austauschdienst (PAD) in Bonn und auf amerikanischer Seite durch das Goetheinstitut in New York vertreten und finanziell unterstützt und hat in beiden Ländern einen hohen Stellenwert. Eine der Voraussetzungen des GAPP-Programms ist, dass die teilnehmende Schule die Sprache des jeweiligen Gastlandes unterrichtet. Das heißt vor allem für die amerikanische Schule, dass es ein ‚German Department’ geben muss. Außerdem legt GAPP Wert drauf, dass die Veranstaltung ein wirklicher Austausch ist, also Schüler (und Lehrer) bei den Partnern wohnen, die sie dann hier auch als Gäste haben. 10 Tage Schulbesuch im Gastland sind Pflicht. Darüber hinaus verbringen die Schüler viel Zeit mit ihren Gastgeschwistern und Gasteltern und unternehmen gemeinsame Ausflüge mit der gastgebenden Schülergruppe sowie einen mehrtägigen Ausflug mit der eigenen Gruppe und den Begleitlehrern. Jeder Austausch für sich ist ein ‚challenge’ und ein einmaliges Erlebnis für alle Beteiligten !!! GAPP-Coordinator am Europa-Gymnasium: Elisabeth Jung |
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hier gibt es noch: |
Bewerbungsformular für den USA-Austausch |
| Informationen zu GAPP |
Die Schulen im Überblick:
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Westfield High School, Westfield, Massachusetts |
Informationen zu Westfield |
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Westfield liegt am Fuße der malerischen Berkshires im Westen von Massachusetts. Es ist 99 Meilen von Boston und 134 Meilen von New York City entfernt. Es wurde 1669 gegründet und war damals die westlichste Stadt der Kolonie Massachusetts. Seither hat sich Westfield von einer rein landwirtschaftlichen zu einer blühenden Industriestadt entwickelt. Die Westfield High School ist die älteste Austauschschule des Europa-Gymnasiums. Seit 1991 führen wir regelmäßig im 2-Jahres-Rhythmus Austausche mit der Westfield High School durch. Die WHS ist mit 1.634 Schülern (Klassenstufen 9 bis 12) gleichzeitig unsere größte Partnerschule. |
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Rochester High School, Rochester, Illinois |
Informationen
zu Rochester |
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Rochester ist ein sehr schön gelegener Vorort von Springfield, der Hauptstadt von Illinois. Es liegt somit im Herzen von Illinois in der südöstlichsten Ecke des Sangamon County, ca. 100 Meilen von St. Louis entfernt. Seine High School, die Rochester High School hat einen so guten Ruf, dass manche Leute extra nach Rochester ziehen, damit ihre Kinder dort zur Schule gehen können. RHS ist unsere zweitgrößte Partnerschule mit ca. 650 Schülern (Klassenstufen 9 bis 12). Der Austausch findet seit 2002 statt. |
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Informationen zu Springfield |
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In Niantic liegt unsere kleinste und jüngste Partnerschule. Niantic selbst ist eine sehr kleine Gemeinde (ca. 700 Einwohner) und liegt im ländlichen Macon County zwischen der Hauptstadt von Illinois, Springfield (20 Meilen) und Decatur (10 Meilen). Die Sangamon Valley High School hat nur ca. 225 Schüler (Klassenstufen 9 bis 12) und nennt sich selbst "die kleine Schule mit dem großen Herz" – zu Recht! Der Austausch wurde im Jahr 2006 etabliert. |
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verfasst von: Jg |